Erstellt am 02. Februar 2016, 09:21

Fortuna muss in die Relegation. Nach zwei Pleiten in Kärnten spielt die Fortuna in einer letzten Runde um den Liga-Verbleib. Unter dem Motto "Sekt oder Selters" trat die Fortuna die Reise nach Kärnten an.

Liviu Kulman und die Fortuna fuhren mit leeren Händen aus Kärnten heim, jetzt wartet die Relegation.  |  NOEN, Foto: Hauke

Im direkten Duell gegen Cafe Hegelhof ging es um den fixen Klassenerhalt. Die Vorzeichen standen denkbar schlecht – schon im Vorfeld musste sich die Fortuna mit Personalsorgen herumschlagen. Vor allem auf der Tormann-Position wurde es kritisch: Dominik Hemmelmayer und Manuel Geisendorfer verletzt, Trainer und Stand By-Goalie Daniel Kohn mit Ortmann im Testspiel-Einsatz, Dominik Schneidhofer gesperrt –  Ex-Wiener Sportklub-Keeper Maximilian Friedl sprang ein.

Im entscheidenden Spiel gegen Hegelhof lieferte sich die Fortuna lange Zeit einen offenen Schlagabtausch. Fünf Minuten vor Schluss war beim Stand von 5:4 für die Kärntner alles noch möglich – ehe Martin Holzer höchst strittig mit Rot wegen Torraub unter die Dusche geschickt wurde und Hegelhof das Elfergeschenk dankend annahm. Danach war die Partie entschieden, Fortuna kassierte im Finish eine 8:4-Pleite. Kurz darauf setzte es gegen Klagenfurt noch eine 3:10-Schmach. Jetzt geht es in der Relegation gegen Libero Graz und Diamant Linz um den Ligaverbleib – vor eigenem Publikum, die Fortuna hatte vom Verband das Heimrecht zugelost bekommen. Offen ist, wann die Relegation steigt…

Besser lief es an diesem Wochenende für die Murexin Allstars: 11:2 gegen Futsal Kalgenfurt, 21:3 über Café Hegelhof. Damit sicherte man sich Tabellenrang drei. „Das ist unsere zehnte Meisterschaft, und wir haben es immer unter die ersten Drei geschafft, das ist sonst keinem gelungen“, ist Allstars-Coch Rene Gaida sichtlich stolz auf seine Jungs. Für die Relegation hält Gaida dem Lokalrivalen jedenfalls die Daumen: „Ein Abstieg der Fortuna wäre der Supergau für den Futsal in Wiener Neustadt. Ich drücke ihnen alle Daumen.“