Erstellt am 17. August 2016, 08:22

Silber für „Hemmel“. Der Felixdorfer Tormann Dominik Hemmelmayer musste sich erst im Endspiel des Europafinales geschlagen geben.

Die Scheiblingkirchner Tormänner Dominik Hemmelmayer und Michael Ecker hielten in Berlin die rot-weiß-roten Farben hoch.  |  privat

Einmal Berlin und zurück. Das Ex-Sollenauer Tormanngespann Dominik Hemmelmayer und Michael Ecker hatte eine Woche vor dem Meisterschaftsauftakt einen besonderen Termin am Kalender – und zwar das Europafinale der „Keeperbattle Challenge“ in der deutschen Hauptstadt. Der gebürtige Felixdorfer Hemmelmayer setzte sich in den drei Spielen der Gruppenphase eindrucksvoll durch: 4:1, 5:1, 5:2.

Im Achtelfinale ließ Hemmelmayer nichts anbrennen, setzte sich 5:2 durch. Im Viertelfinale und Halbfinale dauerte der Erfolgslauf an. Im Finale dann die erste und einzige – und wohl auch schmerzhafteste – Niederlage: 4:5 gegen den deutschen Felix Thiel. „Schade, es war mehr drin“, kann sich Hemmelmayer nicht so richtig über die „Silberne“ freuen. Ecker, der mit seiner Familie in Eggendorf wohnt, meisterte ebenfalls die Gruppenphase, musste sich aber in der ersten K.O.-Runde dem späteren Hemmelmayer-„Opfer“ Peckovic mit 5:2 geschlagen geben.

Zum Thema „Keeperbattle“: Dabei handelt es sich um ein „Schussmatch“ zwischen zwei Tormännern, die beide versuchen, ihren Kasten sauber zu halten. Erlaubt sind alle Methoden, mit denen der Tormann auch in einem normalen Spiel den Ball abgibt – sprich: Abstoß, Auswurf, Ausschuss. Der erste Keeper, der fünf Treffer erzielt, gewinnt oder wenn die Zeit abgelaufen ist.