Wiener Neustadt

Erstellt am 11. Juli 2017, 01:35

von Malcolm Zottl

Wiener Neustadt ist wieder Fünfkampf-Mekka. Ab morgen, Mittwoch, steht das Maria Theresien-Turnier an. Russland ist Favorit, Österreich will auf’s Podest.

Die größte heimische Podest-Hoffnung, Philipp Eibl, landete zuletzt in Norwegen auf Rang drei.  |  5kampf/facebook

Was Wimbledon für Tennisspieler und die Champs-Élysées für Radfahrer ist, ist Wiener Neustadt für die militärischen Fünfkämpfer. Nach der WM im Vorjahr findet heuer wieder das jährliche Maria Theresien-Turnier statt. 18 Nationen haben sich angekündigt. Nach dem Favoriten muss man nicht lange suchen: Sergei Alpatov, Weltmeister von 2016, ist der große Gejagte. „Die Russen sind sehr stark. Alpatov ist im Einzel fast nicht zu schlagen“, meint Österreichs Coach Günter Kaiser.

Und die heimischen Athleten? Andreas Depil, der letzte rot-weiß-rote Sieger in Wiener Neustadt, hat seine Karriere beendet. Der WM-Fünfte, Markus Weber, legt wegen seiner Ausbildung zum Unteroffizier eine Karrierepause ein. „Dennoch wollen wir in der Mannschaftswertung auf‘s Podium. Im Einzel hat Philipp Eibl sicherlich das Zeug dazu“, weiß Kaiser. Beim letzten Rennen in Norwegen holte Eibl Platz drei, inklusive Hindernisbahn-Rekord. Ein weiteres heißes, heimisches Eisen ist der Wiener Neustädter Lokalmatador Severin Faiman.

Wiener Neustadt ist auch der letzte Formcheck für die WM in Ecuador Anfang August. „Für uns ist Wiener Neustadt das Highlight. Die körperliche Form ist gut. Wir sind sehr optimistisch“, sagt Kaiser.