Erstellt am 23. August 2016, 10:16

von Malcolm Zottl

Zweimal am Podest. Hermann Pernsteiner siegte beim Trans Schwarzwald. Beim Ischgl Ironbike kletterte er als Dritter aufs Stockerl.

Beim „Trans Schwarzwald“ war Hermann Pernsteiner nicht zu schlagen. Dennoch: Nach seiner tollen Performance bei der Ö-Rundfahrt überlegt er, nächstes Jahr ganz aufs Straßenrad umzusatteln. Eine Entscheidung soll in den nächsten Wochen fallen.  |  zVg

Einer breiten Öffentlichkeit wurde Hermann Pernsteiner erst durch seine Erfolge bei der Österreich-Rundfahrt bekannt (Gesamtplatz sechs, bester Östereicher). Wie gut er vor allem auf dem Mountainbike ist, zeigte Pernsteiner beim Marathonrennen „Ischgl Ironbike“ und beim Etappenrennen „Trans Schwarzwald“.

In Ischgl belegte Pernsteiner hinter dem Schweizer Urs Huber und dem Deutschen Sascha Weber Platz drei. Damit war der Kirchschlager auf den 79 Kilometern und 3.400 Höhenmetern der beste Österreicher und ließ beispielsweise den zweifachen Marathon-Weltmeister Alban Lakata hinter sich. Ganz zufrieden war Pernsteiner dennoch nicht: „Am ersten Berg ist es nicht nach Wunsch gelaufen, danach war dann leider nicht mehr drinnen.“

Mehr drinnen war für Pernsteiner allerdings beim fünftägigen Etappenrennen „Trans Schwarzwald.“ „Das ist das schwerste Etappenrennen Deutschlands und eines der schwierigsten in Europa“, verrät Pernsteiner. Am zweiten Tag übernahm der „Herminator“ die Gesamtführung und baute sie bis zum Ende kontinuierlich aus. Am Ende hatte er einen Vorsprung von rund dreieinhalb Minuten. „Das Streckenprofil war eher hügelig. Eigentlich liegt mir das gar nicht so, aber meine Teamkollegen haben mich toll unterstützt“, berichtet Pernsteiner.