Erstellt am 15. Dezember 2015, 05:08

von Malcolm Zottl

Reiterer ganz oben. Der Bad Fischauer Kevin Reiterer konnte beim King's Cup in Thailand zum zweiten Mal nach 2008 über den Gesamtsieg jubeln.

Jetski-Ass Kevin Reiterer konnte sich beim King‘s Cup gegen die Besten der Welt durchsetzen und am Ende über den Gesamtsieg jubeln. Bomb photography  |  NOEN, Bomb photography

Nur die besten 20 Rennfahrer der Welt durften an den Start des alljährlichen King‘s Cup, dem wichtigstenEinzelrennen der Saison, gehen – mit dabei selbstverständlich auch der Bad Fischauer Kevin Reiterer.

Das prestigeträchtigste Event im Jetskisport ist durch schwierige Bedingungen gekennzeichnet. Vier Wertungsläufe am offenen Meer mit hohem Wellengang brachten sogar die Besten an ihre Grenzen. Kevin Reiterer überzeugte mit einer unglaublichen Performance am ersten Tag. „Hoher Wellengang im zweiten Lauf, da war ich in meinem Element. 220 PS, über 16 Minuten mit einer Durchschnitts-Herzfrequenz von 186 Schlägen pro Minute“, so Reiterer über die extremen Belastungen.

Reiterer ließ sich nicht aus Konzept bringen

„Diese Bedingungen treiben uns an die Grenzen. Solche Rennen zeigen mir, warum ich den Sport so liebe“, so der 23-jährige Österreicher. Reiterer ließ sich auch am zweiten Renntag nicht aus dem Konzept bringen und sicherte sich den Gesamtsieg – den zweiten nach 2008.

Als Sieger wurde Reiterer eine besondere Ehre zu teil, übergab doch die thailändische Königstochter den Siegerpokal aus reinem Silber. Eine Ehre, die nur sehr selten in thailändischer Kultur vorzufinden ist. Reiterer, eine Ikone in seinem Sport, beeindruckte die Zuseher und Konkurrenten nicht nur mit seinem Können, sondern vielmehr mit dem Maß an Freude und Leidenschaft. Ein junger Vorzeigesportler aus Österreich, der seine Träume verwirklicht hat.