Erstellt am 14. September 2015, 08:00

von Fritz Hauke

Stadionsperre soll rechtzeitig fallen. Heute, Montag, entscheidet die Bundesliga, ob der SC gegen Innsbruck im Neustädter Stadion spielen darf.

So sah das Stadion beim NÖN-Lokalaugenschein am Freitagvormittag aus, kurz bevor der neue Rasen kam.  |  NOEN, Hauke

Sonntag, früher Abend. Die Begutachter der Bundesliga nehmen den Wiener Neustädter Rasen ganz, ganz genau unter die Lupe. Darf oder darf nicht am Dienstag gegen Wacker Innsbruck in der Giltschwertgasse gespielt werden? Seit dem FAC-Match vor über zwei Wochen hängt eine Sperre über dem Wiener Neustädter Rasen. Ein Pilz hatte das Grün nicht mehr Bundesligatauglich gemacht.

Zahlreiche Stunden Arbeit, viel Muskelschmalz und Schweiß waren seit dem geflossen – heute, Montag, tagt um 9 Uhr der Senat 3 der Bundesliga, der über die Aufhebung der Sperre bestimmen soll. „Wir sind zuversichtlich, dass alles passt und jetzt der positive Bescheid kommt. Unser Dank gilt Nazif Ahmeti sowie dem Team von Richter Rasen“, will Wiener Neustadts Clubmanager Alexander Gruber dieses Kapitel zu den Akten liegen.

„Wir sind zuversichtlich, dass alles passt und jetzt
der positive Bescheid kommt.“ Clubmanger Alex Gruber

Bereits am Donnerstag fand eine Kommissionierung statt. Da hieß es: „Einmal Nachsitzen, bitte!“ Da gab es noch kein grünes Licht für den grünen Rasen: Zu deutlich waren noch die Spuren des Pilzes. Der Verein hätte das Risiko eingehen können, und darauf spekulieren, dass der Rasenpilz bis zum Sonntag verschwindet. „Allerdings hätten wir dann keinen Spielraum mehr, wenn wieder etwas nicht passt“, so SC-Vorstand Ralph Spritzendorfer. Wiener Neustadt ging auf‘s Ganze. Unmittelbar nach der Donnerstag-Kommissionierung standen schon die Arbeiter Gewehr bei Fuß und schnitten die Stellen aus dem Rasen heraus. Am Freitag kam dann das neue Grün.

Mittendrin und voll dabei: Der reaktivierte Platzwart Nazif Ahmeti. „Am Anfang war die Rede davon, dass man den kompletten Rasen austauschen müsste – einen Großteil konnten wir retten“, freute sich Ahmeti.