Erstellt am 23. Februar 2016, 05:59

von Malcolm Zottl

Start geglückt: Union schlägt Hot Volleys. Zum Auftakt der Aufstiegsrunde in die 2. Bundesliga traf die Wiener Neustädter Volleyballunion auf Bisamberg/Hot Volleys.

Applaus, Applaus! Wiener Neustadts Volleyballer nehmen ihren Erfolgslauf aus der Saison in die Aufstiegsrunde mit.  |  NOEN, Hauke

Nach dem Sieg letzte Woche gegen Perchtoldsdorf ist den Wiener Neustädter Volleyballern der Meistertitel in der Landesliga kaum noch zu nehmen. Alles bereit also für die nächste Aufgabe – die Aufstiegsmission in die 2. Bundesliga startete am Samstag mit dem Auswärtsspiel beim zweiten Team der Spielgemeinschaft Bisamberg/Hot Volleys.

„Wir sind nervös gestartet, konnten aber den ersten Satz für uns entscheiden“, erklärt VCU-Obmann Franz Kaiser. Nach einem verlorenen zweiten Satz konnten sich die Union-Volleyballer zurückkämpfen, gewannen den dritten Durchgang mit 25:22. Im vierten Satz lief eigentlich alles für die Hot Volleys, doch durch starke Services und einen 7:1-Lauf erspielten sich die Wiener Neustädter eine 24:21-Führung und drei Matchbälle.

„Dann waren wir unkonzentriert, die Spieler haben falsche Entscheidungen getroffen und die Hot Volleys kamen zurück. Solche Teams haben ein ganz anderes Niveau als eine Landesligamannschaft, da muss man immer 100 Prozent aufmerksam sein“, ärgert sich Kaiser über die vergebenen Chancen. Schlussendlich behielte die Union aber die Nerven und konnte den Satz mit 28:26 gewinnen und somit das Match für sich entscheiden. „Es ist ein super Start ins Aufstiegs-Play-off. Obwohl wir nicht unser bestes Volleyball abrufen konnten, wissen wir jetzt, dass wir auch diese Gegner schlagen können.

Im Playoff spielen insgesamt sieben Mannschaften. Die besten fünf schaffen den Aufstieg in die 2. Bundesliga Ost. Schon diese Woche geht die Aufstiegsmission weiter. Am Samstag geht es auswärts gegen St. Pölten. Am Sonntag gibt es ab 16 Uhr dann das erste Heimspiel in der Europahauptschule gegen Perchtoldsdorf. Die Atmosphäre wird aber eine andere als üblich sein. „Die Halle muss bei den Relegationsspielen größer sein, deshalb spielen wir in der Doppelturnhalle“, erklärt Kaiser.