Erstellt am 15. März 2016, 05:19

von Andreas Fussi

Werner Schlager: Neues Projekt geplant. Werner Schlager will nach der WSA-Causa in Schwechat ein eigenes Tischtennis-Projekt ins Leben rufen.

Werner Schlager  |  NOEN, HELMUT FOHRINGER / APA / picture

Die Werner Schlager-Akademie in Schwechat soll dank eines chinesischen Investors vor der Rettung stehen (

). Zwischen den ehemaligen Partnern Martin Sörös und Werner Schlager gibt es aber nichts mehr zu retten. Die gerichtliche Auseinandersetzung zwischen Sörös und Schlager ist mit einem Schiedsspruch zugunsten von Schlager zu Ende gegangen.

Sörös wurde demnach als Geschäftsführer der WSA „mit sofortiger Wirkung abberufen“ – dem Sörös bereits zum Start der Insolvenz mit seinem Rücktritt zuvorgekommen ist. Werner Schlager zeigt sich erfreut, dass das Schiedsgericht seine Vorwürfe gegenüber Ex-Geschäftspartner Sörös bestätigt habe. Es geht dabei unter anderem um nicht ordnungsgemäße Verrechnung von Spesen und nicht vereinbarte Sponsoringtätigkeiten.

Zentrum mit "Wissen eines Tischtennisweltmeisters"

Laut Schlager müsse Sörös ihm nun innerhalb von 14 Tagen die Prozesskosten in sechststelliger Höhe zahlen. Das bestreitet Sörös. Er gibt an, gegen den Schiedsspruch zu berufen. Schwechats Bürgermeisterin Karin Baier möchte die Gerichtsstreitigkeiten nicht kommentieren, ebenso die mögliche Rettung der WSA durch den chinesischen Investor. Sie warte die folgenden Gespräche ab. Sie bestätigt, dass auch ein Kauf des Multiversums Thema sei. Es gebe aber noch weitere Kaufinteressenten.

Werner Schlager kündigt an, selbst sein eigenes Tischtennis-Projekt zu planen, an welchem Standort sei noch nicht fix. „Jene WSA, die Martin Sörös plant, hat nichts mit mir zu tun.“ Sein Zentrum habe das Wissen eines Tischtennisweltmeisters.