Erstellt am 09. Februar 2016, 03:28

von Andreas Fröhlich

Amstettner Wölfe fixierten Finaleinzug. Die Amstettner Wölfe dürfen sich dank eines 5:3-Erfolges in Stockerau über den Einzug ins Finale der NÖ Eliteliga freuen.

Bissig. Mit einer starken kämpferischen Leistung konnten sich die Amstettner Wölfe auch im zweiten, sehr hart geführten, Spiel gegen die Stock City Oilers durchsetzen und stehen nun im Finale. Foto: Kovacs  |  NOEN, Kovacs

STOCKERAU - AMSTETTEN 3:5. Nach einem 8:3-Hinspielerfolg gegen die Stock City Oilers aus Stockerau hieß es für die Truppe von Wölfe-Coach Matthias Schwab noch einmal alles zu geben, um auch auf fremdem Terrain brillieren zu können wie im Hinspiel.

Der Start in die Partie verlief jedoch alles andere als nach Plan. Bereits nach 49 Sekunden lagen die Amstettner mit 0:1 zurück. Der Ausgleich fiel, nach mehreren Zeitstrafen auf beiden Seiten, in Minute acht. Als Torschütze feiern lassen konnte sich Lukas Friedl. Der Rest des ersten Drittels blieb torlos und so gingen beide Mannschaften mit jeweils einem Treffer in die Pause.

Das zweite Drittel begann fulminant wie das erste. Bereits kurz nach dem Bully gelang es wieder Lukas Friedl den Puck im Gehäuse der Gastgeber unterzubringen. Die Freude währte jedoch nicht einmal eine Minute. Praktisch im Gegenzug markierte Angreifer Pamperl den Ausgleich gegen einen chancenlosen Wölfe-Goalie. Noch im zweiten Drittel waren es jedoch wieder die Mostviertler, die gleich doppelt trafen. Gahleitner und Wächter stellten auf 4:2 für die Gäste.

Im Schlussdrittel wurde das Spiel immer härter, Fouls und Zeitstrafen häuften sich. Aus diversen Überzahlspielen, kurzzeitig sogar fünf gegen drei, konnte Amstetten jedoch keinen Profit schlagen und so kam es, wie es kommen musste: Stockerau erzielte den Anschlusstreffer und drängte danach aggressiv auf den Ausgleich. Ein rasch gespielter Konter der Wölfe bescherte ihnen – während einer Druckphase der Stockerauer – dann aber doch noch das 5:3. Das Spiel war so gut wie entschieden.

Nach mehreren Zeitstrafen gegen Amstetten konnten die Wölfe den Sieg unter Dach und Fach bringen. Eine größere Überraschung als der Finaleinzug der Wölfe ist der des Gegners: Amstetten wird im Finale auf die Spielgemeinschaft Zwettl/Krems treffen.