Erstellt am 03. Mai 2016, 04:24

von Ingrid Vogl

City Attack: Die zweite Auflage ruft. Nach dem großen Erfolg bei der Premiere im Vorjahr geht die City Attack am 26. Juni zum zweiten Mal über die Bühne. Neuerungen für Läufer und Zuschauer sind geplant.

Organisationstrio ist gerüstet. Roland Pils, Jürgen Kaindl und Gerald Demolsky (v.l.n.r.) präsentierten im Rahmen einer Pressekonferenz die Finishershirts und Neuheiten der zweiten Auflage der Am-stettner City Attack. Nach dem großen Erfolg bei der Premiere hofft man heuer auf 500 abenteuerlustige Starter. Foto: Vogl  |  NOEN, Vogl

Die Amstettner City Attack geht in die nächste Runde. „Wir haben gesagt, wir warten das Feedback ab. Wenn die Rückmeldungen gut sind, dann machen wir sie sicher ein zweites Mal“, erklärt Roland Pils, der gemeinsam mit Gerald Demolsky und Jürgen Kaindl das Organisationsteam der etwas anderen Laufveranstaltung bildet, bei der Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag.

Und die Rückmeldungen waren mehr als gut. Über 400 Starter machten den Urban Run bei seiner Premiere im Vorjahr zum vollen Erfolg und stellten der Veranstaltung ein hervorragendes Zeugnis aus.

Strecke führt heuer durch Bürogebäude

Für die zweite Auflage am 26. Juni bleibt das Veranstaltertrio daher dem Konzept treu, hat aber dennoch einige Neuerungen geplant.

So kommen zu den zehn Hindernissen aus dem Vorjahr weitere hinzu. Wie viele und wo diese genau platziert sein werden, steht noch nicht fest. Sicher ist aber bereits, dass die Starter auf einen Flughafenlastwagen klettern und auf der anderen Seite herunterrutschen müssen. Highlights wie die Ybbs-Durchquerung, der Schlammcontainer oder die Sprintwertung im CCA-Parkhaus sind heuer natürlich wieder im Programm.

Die Änderungen betreffen auch das Geschehen am Hauptplatz. „Da wird es auch etwas mit dem Element Wasser geben“, lassen sich Pils, Kaindl und Demolsky aber noch nicht genauer in die Karten blicken. Fix ist eine kleine Streckenänderung. „Vom Hauptplatz kommend wird die Strecke heuer durch das Bürogebäude der LH-Versicherung führen und nach Überquerung eines Hindernisses am Kundenparkplatz wieder auf die Originalstrecke einmünden“, verrät Gerald Demolsky.

Shuttleservice für die Zuschauer

Nachdem man mit der City Attack nicht nur die Aktiven ansprechen möchte, sondern die Veranstaltung auch für Zuschauer attraktiv machen möchte, hat sich das OK-Team auch für sie einige Neuerungen ausgedacht. So wird ein Sprecher am Hauptplatz über das Geschehen auf der Strecke informieren.

Ein Shuttleservice bietet dem Publikum zudem die Möglichkeit, die Läufer nicht nur auf einem Standort zu beobachten. „Ein 20-Mann-Bus wird permanent unterwegs sein und die Hotspots abfahren. Damit schaffen wir, dass die Leute viel von der Strecke sehen“, betont Demolsky.

Gleich wie im Vorjahr sind die Streckenlängen. Sechs, zwölf oder achtzehn Kilometer, also eine bis drei Runden, stehen zur Wahl. Sie können als Einzelstarter absolviert werden oder im Team, das sich heuer nicht mehr aus vier, sondern aus drei Läufern zusammensetzt. Beibehalten wurde auch der Charity-Charakter des Events. Die freiwilligen Spenden der Starter kommen heuer dem Amstettner Frauenhaus zugute.

Die Anmeldung für die City Attack ist bereits seit März geöffnet und verlief bisher schon sehr zufriedenstellend. „Wir haben jetzt schon rund hundert Anmeldungen, 50 davon waren im Vorjahr nicht am Start“, so Jürgen Kaindl, der durchaus mit einem größeren Starterfeld rechnet. „Wir sind froh über jeden Zuwachs. Realistisch sind an die 500 Starter. Wir freuen uns aber auch, wenn die 400 aus dem Vorjahr wieder kommen.“