Erstellt am 19. Januar 2016, 03:48

von Ingrid Vogl

Das Dutzend ist voll. Gegen Lui Linz feierten die Amstettner den zwölften Sieg in Serie. Gegen Enns folgte zwei Tage später Nummer 13.

Gut getroffen. Samuel Alkin (re.) avancierte im Spiel gegen den Tabellenzweiten Lui Linz mit 20 Punkten zum Topscorer der Amstettner. Alleine in der ersten Spielhälfte verwertete er fünf Dreier und war somit maßgeblich beteiligt am zwölften Saisonsieg der Falcons. Foto: Kovacs  |  NOEN, Kovacs

AMSTETTEN - LINZ 65:48. Die Partie gegen den Tabellenzweiten wurde für die ungeschlagenen Amstettner zum bislang spannendsten Spiel der Saison. Gleich zu Beginn spielten die erfahrenen Linzer viel über ihren Dreh- und Angelpunkt Max Pargfrieder. Der frühere Nationalteam-Kapitän bereitete der Defense der Falken speziell im ersten Viertel starke Probleme und so gingen die Amstettner mit einem neun-Punkte-Rückstand ins zweite Viertel.

In diesem erholten sich die Falken schön langsam und begannen das Tempo zu kontrollieren. Samuel Alkin, der Topscorer der Partie, verwandelte fünf Dreier und verhalf den Falken zu einer 32:28-Führung zur Halbzeit. Zu Beginn der zweiten Halbzeit war die Dominanz der Hausherren wieder ein wenig verflogen. Unnötige Ballverluste führten zu einem ausgeglichenen dritten Viertel.

Erst in den letzten zehn Minuten begann die Offensiv-Maschine der Falken wieder zu laufen. Ab Mitte des letzten Viertels war der zwölfte Amstettner Sieg nicht mehr in Gefahr. Effizientester Spieler war wieder einmal Amil Klisura. Er erzielte 13 Punkte, elf Rebounds und sieben Assists. „Das war unser bislang stärkster Gegner. Zwar gibt es noch einiges zu besprechen in der Video-Analyse, mit dem Sieg sind wir aber trotzdem sehr zufrieden“, zog Coach Rene Bremböck Bilanz.

ENNS - AMSTETTEN 65:91. Nach dem Sieg gegen den Tabellenzweiten traf man mit den Lions Enns auf den Vorletzten. Alles andere als ein weiterer Sieg der Falcons wäre daher eine Überraschung gewesen. Die Gastgeber wussten die Amstettner in der Anfangsphase aber zu überraschen, präsentierten sich in den ersten beiden Minuten wurfstark und erarbeiteten sich eine 10:4-Führung. Die Falcons erkannten die Gefahr und schalteten in der Folge einen Gang höher.

Vor allem die erfahrenen Amstettner wie Klisura und Rülling waren den Ennsern in der Schnelligkeit deutlich überlegen. So ging man bereits mit einer 24:19-Führung ins zweite Viertel und Coach Rene Bremböck ließ bereits in dieser Phase jungen Spielern Erfahrung sammeln.

Auch die zweite Garnitur ließ nicht vom schnellen Fastbreak-Spiel ab und führte zur Halbzeit klar mit 46:30. Diese Führung gaben die Mostviertler dann nicht mehr aus der Hand. Hundertprozentig zufrieden waren die Amstettner mit ihrer Leistung aber nicht. „Wir haben leider wieder nicht über die gesamte Spielzeit auf konstant hohem Niveau gespielt“, analysierte Kapitän Amil Klisura.