Erstellt am 14. September 2015, 10:00

von Ingrid Vogl

Die Favoriten siegten. Christian Haas triumphierte bereits zum vierten Mal, Victoria Schenk setzte sich zum dritten Mal durch.

Das Maß aller Dinge. Christian Haas (Nr. 301) feierte über zehn Kilometer erwartungsgemäß einen klaren Start-Ziel-Sieg. Mit Hans-Jürgen Mühlehner und Gerald Steindl standen noch zwei Lokalmatadore am Podest.  |  NOEN, Ingrid Vogl

Obwohl die Konkurrenz mit dem Wachaumarathon am Tag darauf groß war, durften sich die Veranstalter in St. Valentin über einen neuen Teilnehmerrekord freuen. Starke Leistungen der Athleten gab es als Draufgabe.

Über zehn Kilometer war der Oberösterreicher Christian Haas der klare Favorit. Der dreifache St. Valentin-Sieger setzte sich erwartungsgemäß vom Start weg in Führung und lief ein einsames Rennen an der Spitze. „Ich bin gerne hier und freue mich über den Sieg nach der langen Verletzungspause“, kommentierte er seinen Erfolg.

Hinter dem souveränen Sieger lieferten sich mit Gerald Steindl und Hans-Jürgen Mühlehner zwei Lokalmatadore einen erbitterten Kampf um die Ränge zwei und drei und somit auch um den Stadtmeistertitel.

Lange Zeit sah es so aus, als würde Steindl das Rennen machen. Auf den letzten hundert Metern schloss Mühlehner aber auf und spurtete den Triathleten noch nieder. „Ich habe alles auf eine Karte gesetzt, er konnte nicht mehr zusetzen“, erklärte Mühlehner seine Taktik.

Bei den Damen bot Victoria Schenk ihren Schülern der SMS St. Valentin einen Anschauungsunterricht in Sachen Laufsport. Im Gesamtklassement musste sich die Athletin der Sportunion Waidhofen nur fünf Herren geschlagen geben. Auf die zweitplatzierte Dame, Irmgard Strasser, hatte Schenk bei ihrem dritten Sieg in St. Valentin mit zehn Minuten einen gewaltigen Vorsprung herausgelaufen.

Schenks Vereinskollege Rene Vojtek sicherte sich den Sieg auf der kurzen Distanz über fünf Kilometer. Bei den Damen triumphierte hier die Linzerin Nina Pyringer.