Erstellt am 01. Dezember 2015, 05:48

von Ingrid Vogl

Die Pflicht erledigt. Die Amstettner Volleyballer feierten den ersten Heimsieg in der AVL und besiegten Tabellennachbar Klagenfurt klar mit 3:0.

Überlegen. Gegen den Tabellennachbarn aus Klagenfurt waren die Amstettner – im Bild Aufspieler Fabian Kriener und Kapitän Philip Ichovski (v.l.n.r.) – die spielbestimmende Mannschaft. Die Kop-Truppe realisierte den von VCA-Sportdirektor Micha Henschke eingeforderten Pflichtsieg und gewann ohne Satzverlust.  |  NOEN, Vogl

AMSTETTEN - KLAGENFURT 3:0. "Das Spiel gegen Klagenfurt müssen wir gewinnen, da nehme ich die Mannschaft in die Pflicht“, hatte Sportdirektor Micha Henschke vor Spielbeginn die klare Marschroute vorgegeben. Und die Mannschaft hielt sich daran.

Trainer Martin Kop hatte sein Team für die Partie ein wenig umgestellt. Er stellte Aufspieler Nikola Zivanovic aus der Mannschaft, schenkte Youngster Fabian Kriener das Vertrauen und schickte somit eine rein österreichische Mannschaft aufs Feld. Diese tat sich in der Anfangsphase noch ein wenig schwer. In einem ausgeglichenen Spiel holten sich die Hausherren den hart umkämpften ersten Satz knapp mit 26:24.

Auch im zweiten Satz entwickelte sich zu Beginn eine Begegnung auf Augenhöhe, bei der die Kärntner sogar mit einer 8:7-Führung in die erste technische Auszeit gingen. Ab der Mitte des zweiten Satzes ließ die Kop-Truppe dann aber nichts mehr anbrennen und begann, die Partie mehr und mehr zu gestalten. „Die Spieler haben zu diesem Zeitpunkt dann meine Anweisungen perfekt umgesetzt. Im ersten Satz herrschte noch ein wenig das Chaos. Sie haben dann die Lockerheit gefunden, die du für solche Spiele benötigst“, analysierte der Trainer der Amstettner den letztendlich doch noch klaren 3:0-Sieg. Der zweite Satz ging mit 25:20 an die Niederösterreicher, den dritten gewannen sie mit 25:15. Topscorer der Amstettner war nach seiner Verletzungspause erstmals wieder Thomas Tröthann, der 21 Punkte beisteuerte.

Mit diesem Sieg dürfte die Mannschaft das nötige Selbstvertrauen getankt haben, um für die nächste große Aufgabe gerüstet zu sein. Am Dienstag treffen die Amstettner nämlich im CEV Challenge Cup auf ein Topteam aus Frankreich. „Um eine gute Ausgangslage im Rückspiel zu haben, wollen wir gegen Sete gewinnen. Aber das ist vermutlich eine andere Liga“, befürchtet Micha Henschke.