Erstellt am 14. Juni 2016, 01:40

von Ingrid Vogl

Ein wichtiger Sieg. Klassenerhalt dürfte für Amstetten fix sein. Haidershofen feierte knappen Sieg gegen Tabellenschlusslicht.

Knapper Sieg. Die Damen aus Haidershofen – im Bild Mannschaftsführerin Barbara Gruber – bezwangen Tabellenschlusslicht Wolkersdorf knapp mit 4:3 und gehen als Tabellendritter in die letzte Runde der Landesliga B. Foto: Vogl  |  NOEN, Ingrid Vogl

LANDESLIGA

BLINDENMARKT - TULLN 2:5. Nachdem die Gegnerinnen in der Vorwoche gleich mit vier Legionärinnen eingelaufen waren, hatten die Damen aus Blindenmarkt diesmal nur zwei Tschechinnen zu bekämpfen. Diese erwiesen sich für Alzbeta Veverkova und Dagmar Heindl aber als zu stark.

Für die Überraschung aus heimischer Sicht sorgte Ersatzspielerin Sophia Bachler. Gegen die Nummer 21 der Gegnerinnen holte sie den Ehrenpunkt in den Einzeln. „Sie hat noch nie ein so gutes Match gespielt“, freute sich Mannschaftsführerin Doris Kralovec über den Sieg.

Dieses Wochenende geht es für die Blindenmarkterinnen nach Bad Erlach. Ein Gegner, der in der bisherigen Saison ebenfalls noch ohne Sieg dasteht.

LANDESLIGA B

AMSTETTEN - MADAINITENNIS 4:3. Ein wichtiger Sieg für die Amstettnerinnen, die sich damit den Klassenerhalt gesichert haben dürften. „Wir haben uns einen Sieg erhofft und diesen auch gebraucht“, erklärte eine sichtlich erleichterte Stephanie Gruber.

Ein klarer Sieg von Julia Zeiner und zwei umkämpfte Erfolge von Sabine Reiter und UTC-Debütantin Pauline Emin brachten die Vorentscheidung in den Einzeln. „Ohne sie hätten wir nicht gewonnen“, streute Gruber Neo- Teamkollegin Emin Rosen.

Die Französin hatte bei ihrem ersten Einsatz in Amstetten nicht nur gegen eine unangenehme Gegnerin zu kämpfen, sondern auch gegen den ungewohnten Sandplatz. Beides meisterte sie. Sie gewann neben ihrem Einzel auch noch das Doppel an der Seite von Michaela Schadenhofer.

WOLKERSDORF - HAIDERSHOFEN 3:4. Gegen den Tabellenletzten gingen die Haidershofnerinnen als klare Favoriten ins Rennen. Dass der erwartete Sieg mit 4:3 nur knapp ausfiel, war daher eher unerwartet. „Da haben wir dann doch noch durchschnaufen müssen“, kommentierte Mannschaftsführerin Barbara Gruber den knappen Erfolg ihres Teams.

Dass die Doppel noch entscheidend waren, lag vor allem an der starken Vorstellung der Nummern eins und zwei der Gastgeberinnen. Sie ließen Christina Gebeshuber und Barbara Gruber keine Chance. Die beiden waren es aber in der Folge, die im Doppel groß aufspielten und mit einem klaren Zweisatzsieg den Gesamtsieg für Haidershofen fixierten. Die Mostviertlerinnen gehen am Samstag als Tabellendritter in die letzte Runde.