Erstellt am 29. Dezember 2015, 04:23

von Daniel Hartl

Eine Frage der Nerven. Blindenmarkt hatte im Finale das bessere Ende für sich und setzte sich knapp gegen Biberbach durch. Der Sieger des Nachmittagsturnieres konnte erst im Elfmeterschießen ermittelt werden.

Das Nachsehen. Biberbach (re. Christoph Schachner) spielte ein starkes Turnier, verlor im Finale gegen Blindenmarkt (Jakob Wiesinger-Nabegger) jedoch im Penaltyschießen. Foto: Huber  |  NOEN, Reini Huber

Vorjahresfinalist Blindenmarkt wies dabei die bis dato mit weißer Weste agierenden Biberbacher in die Schranken und setzte sich knapp mit 5:4 durch.

Blindenmarkt mit Kantersieg und Derbypleite

Die Truppe von Trainer Martin Flatzelsteiner eroberte bei der Neuauflage des letztjährigen Finales gegen Winklarn einen Punkt, um sich wenig später knapp mit 3:2 gegen Seitenstetten durchzusetzen.

Dem 6:0-Kantersieg gegen Neustadtl II, das für die nichtangetretene Truppe aus Oed in die Bredouille springen musste, folgte eine knappe 4:5-Derbyniederlage gegen St. Georgen.

Biberbachs Weg ins Endspiel fiel da schon um einiges souveräner aus, denn die Mannschaft von Trainer Michael Unterberger hatte bis ins Finale keinen Punkteverlust zu beklagen.

Lattenschuss bedeutete Biberbachs Niederlage

Der Finalist startete vielversprechend ins Turnier und fügte Ardagger eine deutliche 8:2-Niederlage zu. Danach folgte ein 5:3-Erfolg über Steinakirchen.

Auch Lokalmatador Amstetten, der sich Platz drei unter den Nagel riss, konnte knapp mit 3:2 bezwungen werden. Zu guter Letzt war es Neustadtls zweites Team, das gegen Biberbach den Kürzeren zog.

Im Endspiel begegneten sich die beiden Mannschaften über 15 Minuten auf Augenhöhe. Die Folge war ein 2:2-Unentschieden. Nun musste also das Elfmeterschießen einen Turniersieger herbeiführen. Auch hier war lange kein Unterschied auszumachen, bis Biberbachs fünfter Schütze, Mathias Sträussl-Sträußl, in der Querlatte seinen Meister fand.