Erstellt am 24. November 2015, 01:58

von Ingrid Vogl

Faclons konnten Sieg gerade noch retten. Gegen Vorchdorf setzten sich die Amstetten Falcons erst in der Overtime durch, gegen Gmunden agierten sie souverän.

Umkämpfte Partie. Gegen Vorchdorf setzten sich die Amstettner - im Bild Kamal Akhdir und Topscorer Sebastian Glantschnig - erst in der Overtime durch. In der Partie traf man auch auf den Ex-Falken Mike Hauer (re.). Foto: Kovacs  |  NOEN, Anton Kovacs

AMSTETTEN - VORCHDORF 71:66. Gegen den direkten Meisterschaftsrivalen blieben die Amstettner weit hinter den Erwartungen. Obwohl die Falcons zu Beginn ihrer Favoritenrolle gerecht wurden und mit 12:0 in Führung gingen, entwickelte sich ein bis zur letzten Sekunde spannendes Spiel.

Nach einem klar gewonnenen ersten Viertel brachen die Hausherren im zweiten ein, wodurch die Vorchdorfer zur Halbzeit bis auf sieben Punkte herankamen. Die Amstettner kamen gestärkt aus der Pause und erhöhten den Vorsprung in der Folge wieder auf 14 Punkte. Die Falcons fühlten sich aber offenbar zu sicher und machten die Partie noch einmal spannend.

Vorchdorf scorte gegen die lückenhafte Verteidigung der Falken ein- ums andere Mal und legte einen 15-Punkte-Run hin. Der Wurf des Spiels kam allerdings vom Amstettner Samuel Alkin, der bei einem drei-Punkte-Rückstand in den letzten Sekunden einen sehenswerten Dreier zum 63:63-Ausgleich traf.

In der fünfminütigen Overtime dominierten dann wieder die Falcons. Sie profitierten auch davon, dass der Topscorer der Gegner bereits ausgefoult war. „Ein sehr zerfahrenes Spiel, mit dem wir trotz Sieg nicht zufrieden sein können“, zog Trainer Rene Bremböck über den 71:66-Erfolg seines Teams Bilanz.

AMSTETTEN - GMUNDEN 69:51. Viel besser lief es für die Am-stettner gegen den Vorjahresmeister aus Gmunden. Die starke Defensive der Amstettner führte zu vielen Ballgewinnen und in der Folge zu einfachen Korblegern. Eine klare 34:22-Halbzeitführung war die logische Folge.

Auch in der zweiten Halbzeit hielten die Amstettner das Tempo hoch und die Bankspieler überzeugten ebenso wie die Starting Five-Spieler sowohl offensiv als auch defensiv. Die Amstettner gewannen jedes Viertel und ließen die Gegner aus Gmunden sehr schwach aussehen.