Erstellt am 19. Januar 2016, 04:18

von Ingrid Vogl

Im Schnee zum Sieg gelaufen. Klaus Vogl und Victoria Schenk dominierten bei der Premiere in der Heide. Fortsetzung im nächsten Jahr ist bereits fix.

 |  NOEN, zvg

Am Samstagnachmittag kürte sich Klaus Vogl im Wiener Dusika Stadion zum Hallen-Landesmeister über 3.000 Meter. Am Sonntagvormittag stand der Amstettner bei der Crosslauf-Premiere in der Forstheide bereits wieder als Favorit an der Startlinie. Und er meisterte den Umstieg von der Bahn auf den Schneeuntergrund perfekt.

„Ich laufe total gerne auf Schnee und habe mich richtig darauf gefreut. Ich habe mich auch absolut nicht müde gefühlt“, bereitete ihm die Doppelbelastung keinerlei Probleme.

Dass die 178 Teilnehmer einen „richtigen“ Crosslauf auf selektiver, schneebedeckter Strecke in Angriff nehmen können, entschied sich aber erst am Tag vor dem Wettkampf, denn bis Samstagmittag war das Gelände gänzlich schneefrei. „Wir haben uns unbedingt Schnee gewünscht“, freute sich auch Veranstalter Reinhard Gruber über den gerade noch rechtzeitig einsetzenden Schneefall. Und dieser begleitete die Athleten auch während des gesamten Rennens.

Dieses beherrschten mit Klaus Vogl (LCA Umdasch Amstetten) und Victoria Schenk (Sportunion Waidhofen) von Beginn an die Favoriten. Vogl sorgte vom Start weg für das Tempo des Feldes und schüttelte von einem Kilometer zum nächsten immer mehr Verfolger ab. Mitte der zweiten Runde lief er dann alleine an der Spitze und einem ungefährdeten Sieg entgegen.

Platz zwei ging an den Kremser Thomas Reischer, der vom Blackout des Wieners Joe Simon profitierte. Dieser lief nicht gleich durch den Zielkanal und musste sich somit mit Rang drei hinter Reischer begnügen. Bei den Damen feierte Victoria Schenk einen souveränen Start-Ziel-Sieg. Sie finishte auf dem zwölften Gesamtrang und nahm der zweiten Dame, der Linzerin Bernadette Schuster, eine Minute ab.

Dass der Crosslauf im nächsten Jahr eine Fortsetzung finden wird, steht bereits fest. „Das war keine einmalige Geschichte“, verkündet Veranstalter Reinhard Gruber. Die 178 Starter bedeuteten immerhin Teilnehmerrekord in der 18-jährigen Geschichte des Städte-Crosscups.