Erstellt am 17. August 2016, 02:27

von Ingrid Vogl

Kromoser tankte vor der WM Selbstvertrauen. Das Europacupfinale in Belgien brachte für Christian Kromoser Topplatzierungen und weckte das Rennfieber.

Zieleinlauf am Kopfsteinpflaster. Mit Rang acht erzielte Christian Kromoser (li.) im Marathon sein bestes Ergebnis beim Rennwochenende in Belgien. Foto: Flanders Grand Prix  |  Flanders Grand Prix

Der gut besetzte Flanders Grand Prix in Belgien, mit dem der Europacup für das heurige Jahr abgeschlossen wurde, war für Christian Kromoser der letzte Wettkampf vor der WM in China. Und er verlief für den einzigen Österreicher am Start größtenteils sehr vielversprechend.

Dominiert wurde das Rennwochenende vom Powerslide-Team, das die vier besten Langdistanzler in seinen Reihen hat. Das Quartett rund um Bart Swings und Peter Michael war im Punkterennen das Maß aller Dinge. „Das war eine Machtdemonstration. Wir haben alle nur geschaut, dass wir irgendwie an ihnen dranbleiben“, erklärte Kromoser. Mit den Bewerben am Samstag war der Waidhofner dann nicht ganz zufrieden.

Über 1.000 Meter verfehlte er um 0,12 Sekunden das Semifinale der besten 16. „Das ist ein halber Meter. Mit einem großen Ausfallschritt geht sich das vielleicht aus“, ärgerte sich Kromoser. Über 8.000 Meter, die nicht zum Europacup zählten, landete er auf Rang 16.

Seine beste Platzierung fuhr der Mostviertler im Marathon über 30 Kilometer heraus. War das Kopfsteinpflaster in den letzten Jahren für Kromoser noch „der Horror“, so kam er heuer sehr gut damit zurecht und sicherte sich als Achter einen Platz in den Top Ten. Mit einem guten 14. Platz im Eliminationsrennen schloss Kromoser die Bewerbe in Belgien ab.

Ab Freitag bereitet sich der Ybbstaler in Wörgl mit dem Nationalteam auf die WM vor, die Mitte September in China über die Bühne geht.