Erstellt am 12. April 2016, 04:14

von Ingrid Vogl

Schenk läuft beim Wien-Marathon aufs Podest. Victoria Schenk von der Sportunion Waidhofen eroberte beim Halbmarathon als beste Österreicherin Platz drei.

Im Rampenlicht. Trotz starken Windes lief Victoria Schenk (r.) im Halbmarathon eine neue persönliche Bestzeit und sicherte sich als beste Österreicherin mit Rang drei einen Platz am Siegespodest. Foto: privat  |  NOEN, privat

Wind vom Start bis ins Ziel. Mit diesen schwierigen Bedingungen hatte der Wien-Marathon am vergangenen Sonntag aufzuwarten. Herausragende Zeiten wie etwa das von Valentin Pfeil angepeilte Olympia-Limit wurden vom starken Wind verblasen. Victoria Schenk von der Sportunion Waidhofen trieb er aber zu einer neuen persönlichen Bestzeit.

„Mich hat der Wind grundsätzlich nicht so gestört. Ich habe immer wen zum Verstecken gehabt und musste nicht viel allein im Wind laufen“, machte Schenk aus den widrigen Bedingungen das Beste.

Obwohl sie den Halbmarathon zu schnell anging, pulverisierte sie ihre bisherige Bestzeit aus dem Jahr 2010 um über vier Minuten. „So schnell bin ich noch nie gelaufen“, jubelte sie über die Zeit von 1:17:44 Stunden. Dies bedeutete nicht nur einen neuen persönlichen Rekord, sondern auch einen Stockerlplatz. Als beste Österreicherin belegte sie Rang drei.

Einer, der weiß, wie es sich anfühlt, in Wien Teil der offiziellen Siegerehrung zu sein, ist Thomas Teufl. Im Jahr 2012 belegte er wie Schenk Rang drei im Halbmarathon. Heuer war der Gaflenzer in der Bundeshauptstadt wieder am Start. Nicht jedoch als Einzelläufer, sondern als Teil der Ö3-Staffel.

Ziel der 42 Läufer war es, wie auch im Vorjahr schneller zu laufen als der Sieger. Das gelang und deutlich noch dazu. Ihren Teil dazu beigetragen haben auch Franz Reingruber und Norbert Dürauer von der Sportunion Waidhofen. „Challenge souverän gewonnen“, freute sich das Trio nach dem erneuten Triumph.