Waidhofen an der Ybbs

Erstellt am 23. Mai 2017, 02:02

von Ingrid Vogl

Zwei bittere Pillen für den UTC Waidhofen. Gegen Mauthausen kassierte der UTC Waidhofen eine 0:9-Niederlage. Zudem verletzte sich Legionär Milko.

Kein Höhenflug. Die Waidhofner rund um Mannschaftsführer Lukas Sieghartsleitner haben in der 2. Bundesliga noch nicht so richtig Fuß gefasst und kassierten in Mauthausen die zweite klare Niederlage im zweiten Spiel. Am Donnerstag möchten die Ybbstaler aber mit einem Sieg in Wien einen ersten wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt setzen. Foto: Vogl  |  Vogl

Dass der Sprung von der Landesliga in die Bundesliga ein sehr großer ist, das wissen die Waidhofner spätestens seit vergangenem Samstag. „Wenn da einer ausfällt, dann kriegen wir ein Problem“, brachte es Mannschaftsführer Lukas Sieghartsleitner auf den Punkt.

Diesmal mussten die Waidhofner auf Tobias Obenaus und Stephan Schmutzer verzichten, dafür kamen Daniel Kopeinigg und Simon Schörghofer in die Mannschaft. Viel zu gewinnen gegen Titelkandidat Mauthausen gab es für sie nicht.

Am besten schlugen sich Lukas Sieghartsleitner, der einen Satzgewinn für sich verbuchen konnte, und Legionär Michal Milko. Er entschied gegen den Greinsfurther Dominic Weidinger den ersten Satz für sich, verletzte sich dann aber am Rücken und musste aufgeben. „Ich hoffe, dass er nicht länger ausfällt“, wünscht sich Sieghartsleitner eine schnelle Genesung des Slowaken.

In den für den Sieg bereits unbedeutenden Doppeln griffen Daniel Kopeinigg und Gregor Ramskogler im Einserdoppel dann noch nach dem Ehrenpunkt für die Waidhofner. Sie mussten sich aber nach klar gewonnenem zweiten Satz im Champions-Tiebreak geschlagen geben. Das Waidhofner Zweierdoppel war gegen die beiden Ungarn chancenlos, das Dreierdoppel musste aufgrund von Milkos Verletzung w.o. gegeben werden.

„Wir sind im Abstiegskampf. Das wissen wir. Am Donnerstag wartet jetzt das wichtigste Spiel auf uns. Wenn wir das nicht gewinnen, wird es ganz schwierig“, spricht Sieghartsleitner von einem Pflichtsieg gegen den Wiener Heeres TC. „Auch Telfs am Samstag ist nicht übermenschlich. Da ist auch etwas drinnen“, hofft der Mannschaftsführer auf einen Sieg und einen Punkt in den nächsten zwei Partien.