Erstellt am 02. Februar 2016, 03:53

von Ingrid Vogl

VCA mit vollen drei Punkten gegen Weiz. Vor den Augen von ÖVV-Präsident Peter Kleinmann setzte sich der VCA in drei Sätzen gegen Tabellennachbar Weiz durch.

Kein Durchkommen. Die Gäste aus Weiz hatten nach einem knappen ersten Satz in der Folge keine Chance mehr gegen den VCA. Die Amstettner rund um Markus Tröthann, Kapitän Philip Ichovski und Topscorer Maximilian Landfahrer (v.l.n.r.) feierten einen weiteren wichtigen Sieg und fiebern nun bereits dem Cup Final Four am Wochenende entgegen. Foto: Vogl  |  NOEN, Ingrid Vogl

AMSTETTEN - WEIZ 3:0. Aus der viel zitierten Amstettner Schuhschachtel ist im Vorjahr ein Schmuckkästchen geworden. Davon überzeugte sich am vergangenen Freitag auch ÖVV-Präsident Peter Kleinmann, der anlässlich der Bundesligasitzung in Amstetten weilte und die VCA-Partie gegen Weiz vom neuen VIP-Raum der Pölz-Halle aus verfolgte.

Was der hohe Besuch dabei zu sehen bekam, das war ein eher mäßiger Beginn der Hausherren. Trainer Martin Kop schickte angesichts des bevorstehenden Cup Final Fours wieder eine rein österreichische Mannschaft aufs Feld und die tat sich in der Anfangsphase etwas schwer. So gingen die Gäste aus Weiz mit einer 8:6-Führung in die erste technische Auszeit. Danach kamen die Gastgeber aber immer besser ins Spiel und übernahmen mehr und mehr das Kommando gegen den Tabellennachbarn, der die Partie im ersten Satz aber noch offen halten konnte.

Erst nach dem knappen 25:23-Satzgewinn legten die Amstettner so richtig los und ließen den Steirern nur noch wenig Chance. Satz Nummer zwei ging nach 23 Minuten mit 25:12 an den VCA. Der dritte Durchgang, bei dem mit Diagonalangreifer Bartlomiej Gajdek und Aufspieler Nikola Zivanovic auch die beiden Legionäre der Amstettner zu ihrem Einsatz kamen, dauerte sogar noch um zwei Minuten kürzer.

„Es war eine recht souveräne Partie von uns. Wir sind für das Cupfinale gut eingespielt. Lediglich ein paar Kleinigkeiten müssen noch verbessert werden“, analysierte Aufspieler Fabian Kriener die Partie. Bevor die Amstettner aber am Sonntag im Cup eingreifen, stehen noch zwei Spiele in der Mitteleuropaliga am Programm. Am Donnerstag trifft die Kop-Truppe auf Mladost Zagreb, am Samstag heißt der Gegner der Amstettner Hypo Tirol.