Erstellt am 06. Oktober 2015, 06:42

von Ingrid Vogl

Der Countdown läuft. Volleyball | Das neue Team des VCA ist das jüngste der Bundesliga. Die neue Saison wird mit zwei Spielen in der MEVZA eingeläutet.

Bestens gerüstet. Die Amstettner Volleyballer gehen mit einem neuen Ausrüster in die neue Saison. VCA-Sportdirektor Micha Henschke, Kapitän Philip Ichovski, Stanno-Verkaufsleiter Gordon Copple-stone, Aufspieler Fabian Kriener und Mach art-Geschäftsführer Dietmar Mach (v.l.n.r.) freuen sich auf die neue Saison. Foto: Vogl  |  NOEN, Vogl
Vier Spiele in sieben Tagen. Dieses Monsterprogramm wartet auf die Amstettner Volleyballer gleich zu Saisonbeginn. In Angriff genommen wird diese Herausforderung von einem neu formierten, sehr jungen Team, das in WM-erprobter Bekleidung aufs Feld laufen wird.



Dafür ist der neue Ausrüster Stanno verantwortlich, der bei den Amstettnern mit einem Vierjahresvertrag einstieg und über den VCA am österreichischen Markt Fuß fassen möchte.

„Stanno ist Ausrüster der deutschen Nationalmannschaft und im Volleyball eine Größe. Der VCA ist der einzige österreichische Klub bei den Herren, darauf sind wir richtig stolz“, freut sich Sportdirektor Micha Henschke über den neuen Partner, der Anfang Dezember sogar eine neue Teamlinie in den VCA-Farben schwarz/orange präsentieren wird.

Das neue Outfit wird vom Saisonstart weg einer ordentlichen Belastungsprobe ausgesetzt sein, denn das Programm, das auf das Team rund um Neo-Kapitän Philip Ichovski wartet, ist dicht und umfasst die Bundesliga (AVL), den österreichischen Cup, die mitteleuropäische Liga (MEVZA) und den CEV-Cup.

MEVZA als Vorbereitung auf die Meisterschaft

Ins neue Spieljahr starten werden die Amstettner am 12./13. Oktober mit zwei MEVZA-Partien gegen Ljubljana und Kastela. „Die MEVZA ist heuer eine kleine Champions League und wirklich stark besetzt. Wir wissen, dass das über unserem Niveau ist. Die MEVZA ist auch nicht unser Saisonschwerpunkt, sondern wir nutzen sie als Vorbereitung auf die Meisterschaft und zum Erfahrung sammeln für die jungen Spieler“, umschreibt Micha Henschke den Stellenwert der mitteleuropäischen Liga.

Mit Erfahrung punkten können die Amstettner Spieler heuer nämlich nur bedingt, denn mit einem Altersdurchschnitt von 21,66 Jahren ist die Mannschaft von Trainer Martin Kop die mit Abstand jüngste der Bundesliga. Zudem hat man den Anteil der Legionäre reduziert. Zehn der zwölf Kaderspieler sind nun Österreicher. Darunter mit dem 21-jährigen Max Landfahrer auch ein absoluter Wunschspieler von Micha Henschke, um dessen Verpflichtung der Sportdirektor einige Jahre kämpfte.

Mit freudiger Erwartung blickt man in Amstetten aber nicht nur dem Saisonstart entgegen, sondern auch dem 9. November. An diesem Montag wird der VCA nämlich das erste Heimspiel in der neuen Pölz-Halle bestreiten. Das NÖ-Derby gegen die Union Waldviertel wird auch live im ORF zu sehen sein.