Erstellt am 03. Februar 2016, 04:23

Wölfe bissen in der ersten Partie zu. Die ECU Amstettner Wölfe konnten sich im ersten Semifinale gegen die Stockerauer Oilers mit 8:3 durchsetzen.

Umkämpft. In einem harten Spiel mit vielen Torraumszenen konnten die Wölfe einen zwar etwas hohen, aber verdienten Sieg gegen die Stockerauer Oilers für sich verbuchen.  |  NOEN, Kovacs
AMSTETTEN - STOCKERAU 8:3. In einem von Beginn an hart geführten Spiel nutzten die Gastgeber bereits ihr erstes Powerplay zum Torerfolg. Kurze Zeit später glichen die Stockerauer, ebenfalls im Powerplay, aus. Nach einem Stockschlag gegen Ende des ersten Drittels schickte der Referee Amstettens Holzer für zwei Minuten auf die Strafbank. Das folgende Powerplay konnten die aggressiven Wölfe, trotz einer weiteren Zeitstrafe und darauffolgendem fünf gegen drei, abwehren und so gingen die Teams mit 1:1 in die Drittelpause.

Zu Beginn des zweiten Drittels gingen die Amstettner prompt in medias res. Innerhalb von 30 Sekunden gelang es Andreas Friedl und Paul Holzer die Gastgeber mit zwei Toren in Führung zu bringen. Gegen Mitte des zweiten Drittels fasste sich Harald Wagner ein Herz, umkreiste drei Gegenspieler und überlupfte den Goalie der Weinviertler zum 4:1. Im Gegenzug konnten die Gäste den Amstettner Keeper erneut bezwingen und nach einem nicht genutzten Powerplay der Wölfe erzielten die Stockerauer sogar den Anschlusstreffer zum 4:3. Das Spiel war somit wieder offen. Nach einem vergebenen Penalty durch Sebastian Fehringer ging es für die Teams in die letzte Drittelpause.

Überzahl im Schlussdrittel

Das Schlussdrittel begann so, wie das zweite Drittel endete, nämlich mit einem Überzahlspiel für die Amstettner. Das Powerplay blieb ungenützt, kurz darauf konnten die Wölfe, in Person von Sebastian Fehringer, jedoch ihren Vorsprung auf zwei Tore ausbauen. Die Nerven beider Teams waren von Minute zu Minute strapazierter, daraus resultierte ein Doppelausschluss. Kurz darauf hatten die Wölfe bei einem Stangenschuss der Stockerauer großes Glück, im schnell gespielten Konter traf abermals Holzer am Goalie vorbei ins Tor. Die Vorentscheidung war gefallen.

Nachdem die Gäste ihren Keeper vom Eis beorderten, um alles nach vorne zu setzen, trafen die Amstettner per Empty Net Goal zum 7:3 und wenig später zum, den engen Spielverlauf nicht widerspiegelnden, 8:3-Endstand. Das Rückspiel ist für Freitag in Stockerau angesetzt. Ein eventuelles Finalspiel würde in Amstetten stattfinden.