Erstellt am 01. März 2016, 00:19

von Ingrid Vogl

Zwei im Titelrennen. Aschbach und Amstetten wollen in der 2. Landesliga ein kräftiges Wort um den Titel mitreden.

Wichtige Stütze. Routinier Janos Kovacs will den Amstettnern zum Meistertitel verhelfen.  |  NOEN, Foto: privat

Die Marschroute stimmt. Aschbach und Amstetten. Sie vertreten den Bezirk Amstetten in der 2. Landesliga. Und beide haben ein großes Ziel: den Meistertitel. Die Chancen darauf stehen unterschiedlich gut.

In der Gruppe A sind die Aschbacher das Maß aller Dinge. Sie liegen an der Tabellenspitze und haben auf Verfolger Bruck an der Leitha einen Vorsprung von sechs Punkten aufzuweisen. Wichtige Punkte sammelten die Mostviertler zuletzt beim 6:4-Sieg gegen Oberndorf II. Zu verdanken hatte man diesen Erfolg einem groß aufspielenden Rudolf Teufl, der mit drei Siegen im Einzel den Grundstein für den Aschbacher Erfolg legte.

Nicht ganz so happy war man auf Aschbacher Seite über die Leistungen von Julian Stocker und Andreas Schachinger. Beide konnten diesmal nicht überzeugen und haderten mit den Verhältnissen in der Oberndorfer Halle. Sie steuerten dennoch je einen Sieg im Einzel und einen gemeinsamen Erfolg im Doppel bei. „Wir müssen uns für diesen Sieg bei Rudi bedanken“, gab Mannschaftsführer Schachinger zu.

Im Gegensatz zu den Aschbachern können die Amstettner in Gruppe B nicht auf ein Punktepolster bauen. Sie liegen mit fünf Punkten Rückstand auf Spitzenreiter SG St. Veit/Hainfeld auf Platz zwei. Ein Grund für diesen Rückstand war die überraschend hohe 1:6-Niederlage gegen Gumpoldskirchen in der vorletzten Runde.

Am vergangenen Wochenende wahrte man mit einem 6:3-Erfolg über Wr. Neudorf den Anschluss an die Tabellenspitze. Dass man um den Titel mitspielen will und auch kann, liegt vor allem an einem Mann: Routinier Janos Kovacs. Der Ungar führt die Einzelrangliste der Liga an und liegt auch in der Doppelwertung in Front. Gegen Wr. Neudorf zerlegte Kovacs seine Gegner förmlich und gab in seinen drei Einzeln nur einen Satz ab. An der Seite von Wolfgang Klaus punktete er auch im Doppel. Zwei Punkte von Roland Kneil machten den Sieg perfekt.