Erstellt am 23. Februar 2016, 04:09

von Andreas Fröhlich

Zwei Tore genügten Wölfen zum Titel. Mit einem 2:1-Sieg im zweiten Finalspiel sicherten sich die Amstettner Wölfe den Meistertitel in der NÖ Eliteliga.

So jubelt der Meister. Die Cracks der Amstettner Wölfe können nach dem 2:1-Sieg im Finalspiel gegen Krems/Zwettl ihren dritten Titel in Folge bejubeln. Foto: Salzer  |  NOEN, Salzer

KREMS/ZWETTL - AMSTETTEN 1:2. Nach einem klaren 7:1-Sieg im Auftaktspiel der Finalserie in der NÖ-Eliteliga waren die Wölfe vergangenen Samstag beim Rückspiel in Zwettl gefordert. Dass dieses Spiel keineswegs ein leichtes werden würde, war aufgrund der schlechten Eisverhältnisse von Beginn an klar.

Dementsprechend startete das Team von Coach Matthias Schwab vorsichtig ins erste Drittel. Die Hausherren hingegen zeigten vom ersten Bully an temporeiches und aggressives Eishockey und pochten auf einen schnellen Führungstreffer. So kamen beide Teams zu ihren Gelegenheiten, doch dank guter Leistungen beider Keeper blieb das erste Drittel torlos.

Im zweiten Drittel begannen die Hausherren druckvoll und so konnten sich die Wölfe abermals beim starken Keeper Ifkovits bedanken, der sie vor einem Rückstand bewahrte. Nach guten Chancen auf beiden Seiten waren es aber die Wölfe, die in Minute 26 durch einen Treffer von Schwab in Führung gingen. Trotz des folgenden Powerplays für die Zwettler stand am Ende des zweiten Drittels bei den Wölfen immer noch die Null.

Nach Strafen auf beiden Seiten gelang es den Amstettnern in Person von Philipp Fehringer den Vorsprung auf zwei Tore auszubauen und die zahlreich mitgereisten Fans zum Jubeln zu bringen. Nachdem die Wölfe gegen Ende des Spiels zwei Großchancen auf das vorentscheidende 3:0 vergeben hatten, konnten die Heimischen neunzig Sekunden vor Ende der Begegnung durch einen platzierten Schuss von der Blauen Linie auf 1:2 verkürzen. Nun warfen sie alles nach vorne. Sogar der Keeper wurde vom Eis genommen, um die Wölfe stärker unter Druck zu setzen und den Ausgleich erzielen zu können.

Allen Bemühungen der Hausherren zum Trotz gelang es den Amstettnern die Führung über die Zeit zu bringen und sich damit abermals zum Meister der höchsten niederösterreichischen Spielklasse zu küren.