Erstellt am 07. Oktober 2015, 06:07

von Christopher Eckl

3:0! Traumstart der Zwettlerinnen. Unter Aushilfstrainer Mario Huber machte es die Sportunion gegen Ybbs nur im ersten Satz spannend.

Souverän in allen Bereichen. Die Volleyballerinnen von der Sportunion Zwettl (am Ball: Laura Tiefenbacher) sind mit einem glatten 3:0-Heimsieg über Ybbs in die neue Landesliga-Saison eingestiegen.  |  NOEN, Foto: Salzer
ZWETTL - YBBS 3:0. Ein neues, aber doch bekanntes Gesicht nahm zum Saisonauftakt auf der Trainerbank der Zwettler Platz: Mario Huber. Er sprang in die Bresche, weil Coach Tobias Rudig beruflich in Florida weilte, Stefan Löschenbrand und Teilzeit-Betreuer Michael Stiermaier privat verhindert waren.

Geht man nach dem Spielverlauf, sollte man Huber wohl noch öfter als Glücksbringer auf der Zwettler Bank platzieren. Denn die Sportunion legte einen fulminanten Saisonstart auf das Parkett der kleinen Gym-Halle. Im ersten Durchgang erspielten sich die SPU-Mädels rasch einen großen Vorsprung. Dann schlichen sich aber immer mehr Eigenfehler ein, Ybbs pirschte sich punktemäßig heran. Knapp, aber doch brachten die Gastgeberinnen den Vorsprung über die Ziellinie, schnappten sich den ersten Durchgang mit 25:23.

Konzentrierte Leistung ab dem zweiten Satz

Wer auf spannenden Volleyball-Sport steht, wurde in weiterer Folge enttäuscht. Im zweiten Abschnitt zeigten sich die Heimischen nämlich wesentlich konzentrierter als zuvor, dominierten das Spiel in allen Bereichen. Solide Feldverteidigung, herrliche Angriffe, aggressives Service und eine bärenstarke, präzise Annahme waren der Mix, der zum klaren 25:14 führte.

Die Dominanz veranlasste Coach Huber, einige Wechsel vorzunehmen. Auch die neue Formation wusste durchaus zu überzeugen. Die Gastgeberinnen kamen erneut nicht über die magische 20-Punkte-Marke, Zwettl feierte ein 25:18 in Durchgang drei.
„Wir haben gezeigt, dass wir diese Saison dort weiter machen wollen, wo wir letzte Saison aufgehört haben – nämlich in der oberen Region der Tabelle. So kann es weiter gehen!“, jubelte Diagonal-Angreiferin Valerie Mayr.