Erstellt am 13. Februar 2016, 12:14

„Am Schluss in die Hosen gemacht“. Die Waldviertler lieferten dem Kärntner Spitzenklub einen hochspannenden Schlagabtausch, aber ernteten die „Früchte“ nicht.

 |  NOEN, Michael Salzer

WALDVIERTEL - AICH/DOB 0:3. Zehn Tage nach dem überraschenden Satzgewinn gegen den überragenden AVL-Spitzenreiter aus Tirol gingen die Volleyballer der Union Raiffeisen Waldviertel im Heimspiel am Aschermittwoch gegen die Nummer zwei in Österreich leer aus.

Wobei erst ein Blick auf die Satzergebnisse zeigt, wie knapp die Partie eigentlich war. Nach der Lernphase im ersten Durchgang (18:25) unterlagen die Waldviertler zweimal in der hochspannenden Verlängerung mit 27:29 Punkten. Coach Zdenek Smejkal schraubte solange am „Tuning“ des URW-Teams herum, bis dieses immer besser wurde - und im dritten Durchgang sogar mit 22:18 führte.

Doch letztlich war es eine Mischung aus fehlender Coolness und unglücklichen Entscheidungen des Schiedsgerichts, just bei ganz wichtigen Bällen, die am Ende zum 0:3 in Sätzen führte. „Genau in solchen engen Situationen hat man eben den kleinen, aber entscheidenden Unterschied zwischen uns und Aich/Dob gesehen“, erklärte URW-Co-Trainer Peter Hiemetzberger. „Wir haben uns in die Hosen gemacht, die Kärntner haben ihr Konzept eiskalt durchgezogen.“

Den ausführlichen Spielbericht und weitere Stimmen zum Match finden Sie in der nächsten Ausgabe der NÖN Zwettler Zeitung.