Erstellt am 17. März 2016, 14:44

von Michael Salzer

Auf ein Wiedersehen in Zwettl!. Die Waldviertler agierten im Rückspiel der Viertelfinal-Serie nicht in Hochform, die Oberösterreicher erzwangen mit dem 3:2-Erfolg ein drittes Treffen binnen sieben Tagen.

 |  NOEN, Michael Salzer

SUPERVOLLEY OÖ - WALDVIERTEL 3:2.

Die Ennser schlugen am Mittwochabend in einer unglaublichen Marathon-Nervenschlacht gegen die Union Raiffeisen Waldviertel zurück, schnappten sich nach 143 Minuten den fünften und entscheidenden Satz, stellten in der Viertelfinal-Serie auf 1:1.

Die Waldviertler gingen zunächst mit einem knappen 32:30-Erfolg in Führung, dann feierten die Oberösterreicher zwei glatte 25:20-Siege. Der vierte Abschnitt ging wiederum in die Verlängerung und letztlich an die Gäste – 33:31. Im fünften Durchgang wehrten die Hausherren zwei Matchbälle ab, stellten mit einem Service-Ass von Spielertrainer Jason Yhost auf 17:15! „Bei uns hat der Block nicht so gut wie daheim funktioniert, die Service-Leistung war schwankend“, analysierte Peter Hiemetzberger, Co-Trainer der Union Waldviertel. „Die Ennser haben wieder gut verteidigt und mächtig gekämpft, am Netz viel riskiert.“

In Summe machten die Oberösterreicher 128:120 Punkte, siegten also nicht unverdient – und erzwangen ein drittes Match zur Entscheidungsfindung um den Aufstieg ins Halbfinale der Austrian Volley League. Dieses wird am kommenden Samstag um 19 Uhr in der Stadthalle Zwettl ausgetragen. „Wir wissen genau, was wir falsch gemacht haben, haben es selbst in der Hand“, sagte Peter Hiemetzberger dazu. „Jetzt werden wir uns wieder gezielt vorbereiten, müssen in erster Linie die Lücken am Block zu machen.“