Erstellt am 16. März 2016, 05:14

von Christopher Eckl

Aus in der Quali. Die Generalprobe für die Olympischen Spiele in Rio dauerte für Schwaiger/Hansel nur eine Partie lang. Rio de Janeiro ist das ganz große Saisonziel von Stefanie Schwaiger und Barbara Hansel.

Gegen Panagiota Karagkouni (li.) und Vasiliki Arvaniti bezogen Steffi Schwaiger (re.) und Barbara Hansel in Rio eine schmerzhafte Quali-Niederlage.  |  NOEN, FIVB

Rio de Janeiro ist das ganz große Saisonziel von Stefanie Schwaiger und Barbara Hansel. In der Vorwoche weilte das ÖVV-Duo zur Probe des Ernstfalls im Olympia-Austragungsort – aber nur sehr kurz. Nach 54 Minuten war das Duell gegen die Griechinnen Arvaniti/Karagkouni vorbei.

Das heimische Paradeduo bezog eine knappe, aber schmerzhafte 1:2-Niederlage. „Wir haben den ersten Satz abgeben müssen und uns dann im zweiten zurückgekämpft. Das Match stand bis zum Schluss auf Messers Schneide“, meinte Schwaiger nach dem Aus in der ersten Qualirunde des Grand Slam-Turniers.

Erfolgserlebnis vor Brasilien-Abreise?

Im Laufe des Matches sei es Schwaiger/Hansel leider nicht gelungen, an die überzeugenden Trainingsleistungen anzuschließen, meinte Coach Richard Müller. Nach dem frühen Aus blieben Schwaiger/Hansel übers Wochenende zu Übungszwecken an der Copacabana. „Wir haben die Anwesenheit der vielen Top-Teams genutzt, uns mit einigen im Training gemessen und gesehen, dass wir mehr als nur mithalten können“, so Schwaiger.

Diese Erkenntnis gilt es nun auch dann zu bestätigen, wenn es um Punkte für das Olympia-Ranking geht. Die nächste Gelegenheit dazu besteht beim Open-Turnier von Vitoria. Beim letzten Event der aktuellen Brasilo-Tournee müssen die Österreicherinnen erneut in die Qualifikation. Dort treffen sie am Dienstag (nach Redaktionsschluss) auf die Däninnen Sondergard/Trans.