Zwettl

Erstellt am 29. Juni 2016, 05:51

von Christopher Eckl

Chance lebt weiter. Platz vier beim Finale des Continental-Cups lässt Schwaiger/Hansel weiterhin von Olympia in Rio träumen.

Schwaiger/Hansel  |  NOEN, privat

Die Vorgabe für das österreichische Team beim Europa-Finale des Continental-Cups in Stavanger/Norwegen war an sich klar: ein Platz unter den ersten Drei muss her! Sonst ist der angepeilte Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Rio futsch.

Die Zielsetzung wurde verfehlt. Nach einer 0:2-Niederlage im Spiel um Platz drei gegen Tschechien landeten Stefanie Schwaiger und Barbara Hansel gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Katharina Schützenhöfer und Lena Plesiutschnig auf dem undankbaren vierten Platz. Aus dem dann doch noch ein dankbarer wurde. Weil Russland (ab 6. Juli Gastgeber des Weltfinales in Sotchi) schon im Achtelfinale ausschied, wurde das Startkontingent für das Finalturnier um zwei Plätze aufgestockt. Ein Ticket erntet Russland, eines der Viertplatzierte von Stavanger, also Österreich.

Hansel: „Die Luft war draußen“

Die Bilanz nach dem Auftritt in Norwegen fiel daher nicht allzu negativ aus: „Wir haben insgesamt ein gutes Turnier gespielt. Die Halbfinal-Niederlage war bitter – heute war die Luft schon etwas draußen“, erklärte Barbara Hansel. Schwaiger richtet ihren Blick bereits nach Sotchi: „Dort geht es um die letzten zwei Olympiatickets, diese Chance haben wir uns hier erkämpft.“ Auch mit starken Auftritten gegen Griechenland und Frankreich, wo die Nummer eins des ÖVV keinen Satz abgab.

Schlechter lief es im Halbfinale gegen die Ukraine. Einem knappen 2:1-Sieg gegen Inna und Iryna Makhno folgte ein glattes 0:2 im Entscheidungsspiel gegen Shchypkova/Davidova.
Schwaiger und Hansel bleiben also in Sachen Olympia weiterhin in der Warteschleife. Die Zeit bis zum Weltfinale in Sotchi wird mit einem Antritt beim Major in Porec (Kroatien) überbrückt, wo das Duo heute ins Turnier startet.