Erstellt am 29. September 2015, 09:10

von Michael Salzer

"Es geht voran". Kurios: Das Duo Schwaiger/Hansel ging bei den Xiamen Open fünf Mal über drei Sätze, scheiterte im Achtelfinale.

Monsterprogramm in China. Stefanie Schwaiger (am Ball) und Barbara Hansel gingen in allen fünf Partien über die volle Distanz, landeten letztlich auf Rang neun der Xiamen Open. Nun geht die Weltreise weiter in Richtung Puerto Vallarta (Mexiko), wo ab 7. Oktober das vorletzte FIVB Open des Jahres steigt.  |  NOEN, FIVB

Die Auftritte von Stefanie Schwaiger aus Großglobnitz und der Salzburgerin Barbara Hansel bei den Xiamen Open waren nichts für schwache Nerven: Fünf Mal war die SG Waldviertel/Salzburg in China im Einsatz – fünf Mal ging es über die volle Distanz von drei Sätzen, betrug die Spielzeit mindestens 50 Minuten.

Die Gruppenphase begann mit einer knappen 1:2-Niederlage gegen das australische Duo Artacho Del Solar/Laird. Dann setzte sich die rot-weiß-rote Nummer 1-Paarung gegen Barsuk/Moisejewa aus Russland durch. „Gegen die Australierinnen waren wir in den entscheidenden Phasen nicht entschlossen genug. Gegen die Russinnen haben wir dann gekämpft bis zum Umfallen und sind dafür belohnt worden“, berichtete Steffi Schwaiger nach dem ersten Bewerbstag in Xiamen.

Aufstieg mit 16:14, Ausstieg mit 14:16

Dann lieferten sich die Österreicherinnen einen spannenden Schlagabtausch mit Wang/Yue, den topgesetzten Lokalmatadoren, unterlagen im Entscheidungssatz mit 9:15. Die starken Leistungen wurden trotzdem mit dem Aufstieg in die K.o.-Phase belohnt.

In der ersten Runde wurden die Slowakinnen Dubovcova/Nestarcova mit 2:1 bezwungen. „Das war kein leichtes Los, aber wir haben im entscheidenden Moment die Nerven bewahrt“, freute sich Steffi Schwaiger nach dem 16:14-Erfolg im dritten Durchgang.

Im Achtelfinale gegen Ukolowa/Birlowa, die russischen Vize-Europameisterinnen, lief es dann umgekehrt: Schwaiger/Hansel unterlagen im dritten Satz mit 14:16. So stand am Ende, wie schon zuvor in Sotschi, der neunte Platz und eine entscheidende Erkenntnis: „Unser Spiel wird immer besser, es geht voran“, bilanzierte Steffi Schwaiger.