Erstellt am 16. September 2015, 06:07

von Christopher Eckl

Wind der Wende?. Stefanie Schwaiger und Barbara Hansel verloren in Sotschi erst im stürmischen Achtelfinale.

Endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Nach mageren Wochen landeten Stefanie Schwaiger (re.) und Barbara Hansel in Sotschi auf dem neunten Platz.  |  NOEN, FIVB

Eine steife Brise wehte Stefanie Schwaiger und Barbara Hansel im Achtelfinale des World Open-Turniers in Sotschi/Russland entgegen. Die Tschechinnen Marketa Slukova und Barbora Hermannova kamen mit den schwierigen Bedingungen wesentlich besser klar – 0:2 hieß es am Ende aus Sicht des ÖVV-Duos.

Für Schwaiger und Hansel ist die Niederlage aber kein Bein- sondern viel mehr der Aufbruch in bessere Zeiten. Nach schwachen letzten Wochen kam der Top Ten-Platz in Sotschi wie gerufen. „Das war für uns ein sehr wichtiger Schritt in der Olympia-Qualifikation“, atmete Schwaiger durch.

Gleich zum Auftakt zwei klare Siege

Schon zu Beginn der Gruppenphase zeichnete sich ein Erfolg für das österreichische Gespann ab. Die Lettinnen Lece/Ozolina wurden ebenso klar in zwei Sätzen vom Court gefegt wie Wang/Tang aus China. Gegen die Schweizerinnen Zumkehr/Heidrich gab es zum Abschluss der Poolphase eine 13:21, 18:21-Niederlage, damit mussten die Österreicherinnen in die Hoffnungsrunde.

Die Partie in der ersten Phase der K.o.-Runde gegen Dumbauskaite/Povilaityte aus Litauen war nichts für schwache Nerven. Schwaiger/Hansel gaben den ersten Abschnitt gegen die Nummer 16 des Turnierrasters knapp mit 19:21 ab. In Abschnitt zwei drehten die Waldviertlerin und die Salzburgerin den Spieß um –  21:13. Satz drei? 15:13 für Österreichs Nummer eins, ein Turbo-Boost für das Selbstvertrauen! „Der Entscheidungssatz war ganz wichtig für den Kopf, dass wir den Sack zumachen konnten, als es eng wurde“, freute sich Schwaiger.