Erstellt am 20. Januar 2016, 05:43

von Christopher Eckl

Die Zeit als Feind. Die Zwettlerinnen verloren in der Südstadt den Kampf gegen Gegner und die frühe Ansetzung.

Ines Hauer (vorne) und Co. hatten in der Südstadt das Nachsehen. Nach einem 3:1 daheim in der Vorwoche verlor die Rudig-Truppe auswärts glatt mit 0:3.  |  NOEN, Christopher Eckl

SÜDSTADT/PERCHTOLDSDORF - ZWETTL 3:0.

„Elf Uhr vormittags ist nicht die optimale Spielzeit für die SPU Zwettl.“ Mit dieser Erkenntnis fuhr Trainer Tobias Rudig am Samstag aus der Südstadt heim. Keine gute Zeit für Volleyball sei das gewesen und obendrein noch ungewohnt, denn die SPU-Mädls greifen normalerweise erst ab 15 Uhr wettbewerbsmäßig zur Kugel.

Die Revanche der Südstädterinnen

78 Minuten dauerte das Gastspiel der Zwettlerinnen – zum „High Noon“ packte man also schon beinahe wieder die Sachen zusammen. Vergessen war da auch der gute Auftritt aus der Vorwoche, als man gegen die Südstädterinnen in der eigenen Halle eine glanzvolle Partie hinlegte und einen 3:1-Erfolg davontrug. Rudig: „Nach dem guten Auftritt haben wir uns natürlich fürs Auswärtsspiel viel vorgenommen.“

Das taten aber selbstredend auch die Heimischen. Die zeigten sich im Vergleich zur Vorwoche stark verbessert in den Bereichen Service und Feldverteidigung, sackten den ersten Abschnitt mit 25:21 ein. Danach erwischten die Gäste einen gebrauchten Durchgang: nur sieben Punkte standen nach dem Ende des zweiten Sets auf der Habensseite der SPU. Wesentlich besser lief das Werkl dann im dritten Abschnitt. Hier hielten die Waldviertlerinnen bis zum Ende mit, verloren nur knapp mit 23:25. Darauf kann man in der nächsten Partie gegen die SPU Nibelungengau (am 30. Jänner) aufbauen. In diesem Match haben die Zwettlerinnen auch die Zeit wieder auf ihrer Seite. Das erste Service erfolgt um 16 Uhr...