Erstellt am 25. Mai 2016, 05:14

von Christopher Eckl

Erfolg auf allen Linien. Trainerin Silvia Kolm glänzte über 10 Kilometer und freute sich über 70 Starterinnen aus Zwettl.

Der Teilnehmerinnen des Zwettler Frauenlauftrainings stellten eine der größten Gruppen bei der 29. Auflage des Frauenlaufs in Wien.  |  NOEN, Foto: privat

Silvia Kolm und Cornelia Fuchs, die Betreuerinnen des Zwettler Frauenlauftrainings, strahlten am Sonntag beim Österreichischen Frauenlauf im Wiener Prater mit der Sonne um die Wette. Knapp über 70 Frauen, die gemeinsam mit dem Trainer-Duo in den vergangenen 12 Wochen auf den großen Tag hintrainierten, liefen vor dem Ernst-Happel-Stadion überglücklich ins Zielgelände ein. „Wir sind sehr stolz auf unsere Teilnehmerinnen – dass so viele in Wien dabei waren, ist genial gewesen“, erklärte Kolm.

Kolm: „Alle haben konsequent trainiert“


Die vergangenen Wochen waren auch fürs Trainerteam durchaus lohnend: „Die Teilnehmerinnen haben wirklich Woche für Woche super und konsequent trainiert. Auch bei oft schlechten Wetterbedingungen. Durch die Gruppe war die Motivation aber immer hoch – eine Freude zum Ansehen!“

Toll anzusehen war auch die Leistung, die die langjährige Frauenlauftrainerin Kolm selbst auf die 10-Kilometer-Strecke knallte. Im Rahmen des vom Österreichischen Frauenlaufs initiierten Projektes „10k-Challenge“ werkte sie gemeinsam mit zwei Laufkolleginnen in den letzten viereinhalb Monaten an der eigenen Tempohärte. Das große Ziel: die 10.000 Meter unter 40 Minuten bewältigen.

Am „Tag X“ ließ sich die Asics Frontrunnerin weder vom Trubel ungewohnter ORF-Interviews, noch von den heißen und windigen Wetterverhältnissen beeinflussen und erreichte das Ziel relativ klar. 39:43 Minuten standen beim Schritt über die Ziellinie auf der Laufuhr der Rudmannserin. „Bei Kilometer acht habe ich die 40-Minuten-Marke schon davonlaufen sehen. Danach habe ich mich aber neu motiviert und alles gegeben. Ab da habe nicht mehr auf die Uhr gesehen, die müden Beine ausgeblendet und bin einfach nur gelaufen. Erst im Ziel, beim Blick auf die Uhr, wusste ich, ich habe es geschafft.“