Erstellt am 27. April 2016, 05:34

von Christopher Eckl

Erneuter Spitzenplatz. Schwaiger/Hansel sind weiterhin im Aufwind, landeten zum Abschluss der China-Tour auf Rang fünf.

 |  NOEN, FIVB

Im Fall von Stefanie Schwaiger und Barbara Hansel ist es wie so oft im Sport: Es reicht ein Schlüsselerlebnis, schon läuft alles wie am Schnürchen.

Schlüsselmomente gab es am Weg ins Finale von Xiamen in der Vorwoche einige. Den Endspiel-Schwung nahm das Duo auch nach Fuzhou mit. Die Qualifikation wurde so diesmal kein Stolperstein, sondern ein Selbstläufer – 2:0 gegen die Französinnen Chamereau/Lusson. In der Gruppenphase siegte die heimische Nummer eins gegen die US-Amerikanerinnen Kessy/Day weiter.

Wichtiger Erfolg in der Zwischenrunde

Nach einer Niederlage gegen Menegatti/Orsi Toth und einem Erfolg gegen das Japan-Gespann Ishii/Murakami landeten Schwaiger und Hansel in Gruppe E auf Rang zwei und mussten in die Zwischenrunde.
Dort gab‘s ein weiteres Erlebnis der besonderen Art: einen Zwei-Satz-Erfolg gegen Natalja Dubovkova/Dominica Nestarcova aus der Slowakei, zwei direkte Konkurrentinnen um ein Ticket für die Olympischen Spiele in Rio.
Am Samstag wurde der Höhenflug gegen das deutsche Team Karla Borger und Britta Büthe fortgesetzt. Brauchte man in Xiamen noch drei Sätze, um das an Nummer zwei gesetzte Duo niederzuringen, so reichten diesmal zwei.

„Wir haben mit vollem Risiko serviert, das ist uns aufgegangen“, analysierte Schwaiger. Im Viertelfinale gegen Chantal Laboureur/Julia Sude war dann aber der Ofen aus. Der Grund für das doch recht klare 13:21, 18:21 war ein Mix aus fehlender Spitzigkeit und ungenutzten Chancen. „Es waren ein paar Eigenfehler entscheidend. Sonst wären wir auch hier dran gewesen“, so Hansel. Sie und Schwaiger verlassen China mit einer Silbermedaille, einem fünften Platz und viel Stolz: „Das war unsere bisher beste Teamleistung.“