Erstellt am 22. September 2015, 10:04

von Christopher Eckl

Gelungene Premiere. Verena Pachlatko war die schnellste von insgesamt 500 Starterinnen beim tollen Erstlingswerk.

Die schnellste Waldviertlerin. Anna Holzmann vom SC Zwickl Zwettl blieb unter 20 Minuten und lief auf Platz zwei.  |  NOEN, Christopher Eckl

Die Teilnehmer-Resonanz beim ersten Waldviertler Frauenlauf übertraf selbst die kühnsten Erwartungen. „Wir wären schon mit 150 Starterinnen zufrieden gewesen“, verriet Co-Organisatorin Renate Hahn von der Gesunden Gemeinde Langschlag. Dass diese Zahl bei weitem übertroffen wurde, war schon nach der Online-Anmeldung klar. Kurz vor Nennschluss riss man schließlich die 500er-Schallmauer an.

Dass diese gepackt wurde, lag auch an den unerwartet guten Bedingungen. Kühle Temperaturen, aber zeitweiliger Sonnenschein – da hätte auch die Initiatorin des Projekts, die gebürtige Langschlagerin Barbara Grabner, gerne zu den Laufschuhen gegriffen. „Aber es gibt auch im Hintergrund genug zu tun“, schmunzelte sie.

Verena Pachlatko zog einsame Runden

Dank vieler helfenden Hände war alles angerichtet für ein tolles Lauffest. Auf den fünf Kilometern rund um den Teich brillierte dann die Oberösterreicherin Verena Pachlatko. Sie setzte sich vom Beginn weg an die Spitze und zog zwei einsame Runden. Ihre Zeit: Trotz teilweise schwierig zu laufendem Wiesen-Untergrund 18:29 Minuten! „Das war schon ganz gut“, übte sich die 37-jährige in Understatement. Die Pregartnerin zeigte der Konkurrenz heuer bereits vier Mal im Rahmen des Laufcups die Rücklichter. „Für die Cupwertung hab‘ ich leider nicht genug Ergebnisse zusammengebracht. Das war dafür heute der Abschluss meiner Saison im Waldviertel.“

Die schnellste Läuferin aus der Gastgeberregion hieß Anna Holzmann. Die Zwettlerin lag nach einem Kilometer noch knapp hinter der routinierten Irmi Kubicka, zog dann aber vorbei. Insgeheim war es für sie ein Rennen gegen die Uhr. „Mein Ziel war es, hier unter 20 Minuten zu bleiben.“ Dieses Vorhaben erreichte sie in 19:41 Minuten klar. Das Podest komplettierte Kubicka, hinter der Wienerin Minodora Turkonje landete Silvia Kolm auf Rang fünf.