Erstellt am 23. März 2016, 05:44

von Christopher Eckl

Knapper geht‘s nicht. Steffi Schwaiger und Barbara Hansel schrammten in Vitoria nur hauchdünn am Aufstieg in die K.o.-Phase vorbei.

Ein Sieg in der Gruppenphase war zu wenig. Stefanie Schwaiger (re.) und Barbara Hansel verpassten in Vitoria den Aufstieg in die Zwischenrunde, landeten auf Rang 21.  |  NOEN, FIVB

Ein einziger Sieg in der Gruppenphase kann auf der FIVB-Tour schon einmal zum Aufstieg in die Zwischenrunde reichen. In Vitoria/Brasilien ging diese Rechnung für Stefanie Schwaiger und Barbara Hansel aber nicht auf.
Im ersten Spiel in Pool C setzte es für die Österreicherinnen ein 0:2 gegen Juliana/Lima aus dem Gastgeberland. Danach jubelte man über ein 2:1 gegen die US-Amerikanerinnen Kessy/Day. Dadurch hatte das ÖVV-Gespann im Duell mit Humana-Parades/Pischke den Aufstieg selbst in der Hand. Heraus kam neuerlich eine 0:2-Niederlage.

Damit zogen die Kanadierinnen nach Siegen mit Schwaiger/Hansel gleich und sicherten sich aufgrund des besseren Weltranglisten-Ratios das Ticket für die K.o.-Runde. Für die Großglobnitzerin und ihre Partnerin aus Salzburg blieb Platz 21. Warum es in den Gruppenspielen hatschert läuft, liegt für Coach Richard Müller an der Belastung der Qualifikations-Spiele. „Damit haben die beiden zur Zeit eine weitaus schwierigere Ausgangslage als ihre Gegnerinnen.“

Stichwort Quali – die verlief diesmal, anders als in der Vorwoche in Rio, erfolgreich. In Runde eins ließ man den Däninnen Sondergard/Trans nicht den Funken einer Chance. Gegen Pazo/Agudo wurde es enger. Dennoch bejubelte das heimische Nummer-Eins-Duo ein 2:0.

Nach rund einem Monat in Brasilien ging es nach dem Aus in Vitoria in die Heimat. „Über Ostern sind wir zu Hause, die Akkus auflanden“, freut sich Schwaiger auf Regeneration. Im Auge hat sie dabei schon die Open-Turniere von Xiamen und Fuzhou (ab 12. April). „Da greifen wir wieder voll an!“