Erstellt am 10. Dezember 2015, 03:13

von Christopher Eckl

Kuchelbacher: „War Werbung fürs Eishockey“. Beim ersten Saisongastspiel in Zwettl revanchierte sich die SG an Stockerau und gewann mit 6:4.

 |  NOEN, Michael Salzer

KREMS/ZWETTL - STOCKERAU 6:4.

Doppelte Premiere: Bei der Eröffnung der Eishockey-Saison in Zwettl hütete Lokalmatador Andreas Rabl erstmals in dieser Spielzeit von Beginn an das Tor der SG. „Er hat eine tolle Leistung gebracht, wirklich gut gehalten“, lobte Karl Kuchelbacher, Sektionsleiter der Zwettler Hurricanes.

Der etatmäßige Keeper der SG, Florian Goriupp, agierte diesmal in der Abwehr. Er musste dort zusehen, als die Gäste kurz vor Ende des ersten Drittels ausglichen. Begonnen hat der erste Abschnitt dafür aus Sicht der Waldviertler ausgezeichnet: Schon nach nur 14 Sekunden markierte Anton Vesely nach Zuspiel von Nico Toff den Führungstreffer.

In der achten Minute des zweiten Drittels jubelten erneut die Hurricanes. Gerd Gruber startete von hinten durch, brachte die Scheibe im gegnerischen Tor unter – 2:1. Stockerau stellte dann den Spielstand mit zwei Treffern auf den Kopf, Vesely sorgte in Minute 35 aber wieder für ausgeglichene Verhältnisse.

Im letzten Abschnitt legten die Heimischen einen Blitzstart hin. Erst scorte Vesely nach Pass von Gruber (41.), kurz darauf baute Toff die Führung aus. Acht Sekunden später war nach Wolfgang Schnopfhagens Anschlusstreffer aber wieder Würze in der Partie.

Ein Doppelausschluss brachte die SG in Bedrängnis, gute Verteidigung und ein bärenstarker Schlussmann Rabl ließen die Angereisten verzweifeln. Am Ende besiegelte Vesely mit seinem vierten Treffer den verdienten Heimsieg. Kuchelbacher: „Wir waren spielerisch und vom Zweikampfverhalten her viel besser als zuletzt. Das war Werbung fürs Eishockey!“

AMSTETTEN - KREMS/ZWETTL 5:4.

72 Stunden vor dem tollen Heimerfolg gegen Stockerau erlebten die Waldviertler in Amstetten einen sehr bitteren Abend. Zu Beginn dominierten die heimischen Wölfe, dennoch blieben die ersten 20 Minuten torlos. Nach drei Treffern auf beiden Seiten ging‘s in den nervenaufreibenden Schlussabschnitt.

In Unterzahl fingen sich die Gäste das 3:4 durch Matthias Schwab ein (48.), zwei Minuten darauf stellte Sebastian Fehringer einen Zwei-Tore-Vorsprung der Hausherren her. Spielertrainer Gerd Gruber netzte zum 4:5, machte so die letzten drei Minuten zum Spektakel.

„Da haben wir auf den Ausgleich gedrückt“, erklärte Kuchelbacher. Vergeblich, es blieb bei einer knappen Niederlage. „Einen Punkt hätten wir uns verdient gehabt. Wir haben ordentlich mitgespielt.“