Erstellt am 27. April 2016, 05:34

von Michael Salzer

Kugler: „Das ist eine super Platzierung“. Armin Kugler kämpfte zunächst mit seinem Trainingsrückstand, lief dann aber zur Hochform auf – Rang drei.

Passabler Start in die Eurojack-Saison: Titelverteidiger Armin Kugler und Josef Laier haben sich mit den Rängen drei und zwölf beim Heimbewerb in Langschlag eine gute Ausgangsposition für die Eurojack-EM-Serie geschaffen. Die weiteren Stationen: Jihlava/Tschechien (11./12. Juni) und Schuttertal/Deutschland (30./31. Juli).  |  NOEN, Salzer

In den Jahren davor ging der Auftaktbewerb der Eurojack-EM-Serie bei strahlendem Sonnenschein oder gar frühsommerliche Hitze über die Showbühne. Doch am vergangenen Wochenende zeigte sich das Waldviertel von seiner coolsten Seite: drei Grad Celsius, hin und wieder leichter Schneefall.

Aus sportlicher Sicht war es kein Nachteil für den mit der Nummer eins angetretenen Titelverteidiger aus Steinbach bei Schrems – dennoch kämpfte Armin Kugler vom Anfang an mit dem im letzten Halbjahr aufgerissenen Trainingsrückstand. „Im Dezember hab’ ich mir die Hand gebrochen, im Februar/März hatte ich eine Lungenentzündung. In dieser Zeit konnte ich gar nix trainieren“, erklärte das Aushängeschild des Langschlager Eurojack-Vereins.

Beim Springboard passte die zweite Kerbe nicht optimal, so kostete das abschließende Hacken viel Kraft und Zeit – Rang vier. Vorentscheidend war schon die magere Beute beim Axtwerfen: Das Gerät blieb nur einmal in der Scheibe stecken, Kugler landete mit 12 Punkten auf dem vorletzten Rang.

Formaufbau für die Saison-Höhepunkte

Welches Potenzial in ihm steckt, zeigte der bärenstarke Waldviertler dann mit den Plätzen drei (Underhand Chop), eins (Flying Discs) und drei (Standing Block Chop) in den letzten drei Bewerben. So schaffte Armin Kugler noch den Sprung aufs Podest, belegte mit 82 Punkten Rang drei hinter Christophe Geissler, dem mit 93 Zählern überragenden Sieger aus der Schweiz, und Danny Mahr (85 P.) aus Deutschland. Josef Laier folgte, trotz spektakulärem Sturz beim Springboard, auf dem 12. Platz.

„Das Niveau in Langschlag war, wie immer, sehr hoch. Mit meiner Vorgeschichte ist es eine super Platzierung“, bilanzierte Kugler. „Jetzt kann ich wieder voll trainieren, werde bei den nächsten Bewerben im Mai und Juni wieder in Hochform sein.“