Erstellt am 15. Juni 2016, 02:50

Martin Zwettler zeigte auf. Beim 26. Internationalen Hamerlingturnier besiegte der Waldviertler Großmeister Pavel Blatny und landete punktegleich mit Turniersieger Vyskocil auf Gesamtrang zwei.

Die Waldviertler Schach-Elite trat beim hochkrätig besetzten 26. Internationalen Hamerlingturnier unter anderem gegen den tschechischen Großmeister Pavel Blatny an. Foto: privat  |  NOEN, privat

Zum bereits 26. Mal veranstaltete der Schachklub Zwettl im Gasthof Schierhuber das Internationale Hamerlingturnier. 50 Schachspieler aus Niederösterreich, Oberösterreich, Wien und der Tschechischen Republik nahmen am spannenden und nervenaufreibenden Wettstreit teil.

Aus dem starken Teilnehmerfeld ragte diesmal ein Mann heraus: der Tscheche Pavel Blatny. Er sorgte für ein Novum, mit ihm war erstmalig ein Schach-Großmeister beim Hamerlingturnier am Start. Die Anwesenheit des Schach-Kapuzunders heizte naturgemäß die Ambitionen der heimischen Denksportler gehörig an. Am meisten machte der Waldviertler Vorkämpfer Martin Zwettler von sich reden Ihm gelang es tatsächlich, Großmeister Blatny zu bezwingen!

In der Endabrechnung belegte Zwettler punktegleich mit Turniersieger Neklan Vyskocil (Tschechien/beide 7,5 Zähler) den tollen zweiten Gesamtplatz. Einen Rang dahinter folgte Großmeister Blatny. Danach platzierten sich Lokalmatador Alfred Lipp und der für Litschau spielende Garser Thomas Bauer.

Mit einem halben Punkt Rückstand reihen sich FIDE-Meister Pavel Svanda (Tschechien), Stefan Wagner (Litschau) und die beiden Mostarrichi-Spieler Hubert Koller und Heinz Steiner in die Tabelle ein. Einen Pulk von Spielern mit je 5,5 Zählern führte der tschechische Altmeister Frantisek Vykydal vor Hubert Prinz (Bad Großpertholz), Antonin Tovarek (CZ), Patrick Schuh (Litschau) an.

Den Seniorenpreis sicherte sich Frantisek Vykydal, Schülerpokale erkämpften der U10-Landesmeister Daniel Karner (Mostarrichi), Simon Maister und Johannes Gföller (beide Groß Siegharts). Kategoriepreise erzielten die Zwettler Philipp Pfeffer, Manfred Sammer und Peter Katzenschlager.