Erstellt am 10. Februar 2016, 05:13

von Wolfgang Wallner und Christopher Eckl

Mit 11:5-Kantersieg Finaleinzug fixiert. NÖ-Eliteliga | Auch zweites Duell mit Tulln ging an die SG. Nun trifft man im Endspiel auf die Nummer eins des Grunddurchgangs.

Durchgetankt. Nico Toff (vorne) und seine KEV-Kollegen machten die Sensation perfekt. In nur zwei Spielen setzte man sich gegen Tulln durch, darf nun endlich wieder »Finalluft« schnuppern.  |  NOEN, Foto: Horst Sommer

KREMS/ZWETTL - TULLN 11:5.

Wer hätte das gedacht! Die Spielgemeinschaft zwischen Eagles und Hurricanes steht im Endspiel der Eliteliga, kegelte die favorisierten Tullner aus dem Bewerb. Den Finaleinzug hatten sowohl Eagles-Obmann Franz Hengelmüller als auch Hurricanes-Sektionsleiter Karl Kuchelbacher vor Saisonbeginn als großes Ziel ausgegeben. Dass es am Ende geklappt hat, fällt dann doch in die Kategorie „Überraschung“.

Nach dem Sieg in Tulln hatten die Heimischen alles selbst in der Hand. Entsprechend hochkonzentriert gingen die Schützlinge von Gerd Gruber und Nico Toff in die Partie. Gruber selbst sorgte für das 1:0, Patrick Kern legte nach. In dieser Tonart ging’s weiter, nach Ende des ersten Drittels lag die SG mit drei Toren vorne.

Erwarteter Tullner Sturmlauf blieb aus

„Der zweite Abschnitt verlief dann sehr ausgeglichen, im letzten Drittel haben dann alle auf einen Sturmlauf der Tullner gewartet“, schildert KEV-Sektionsleiter Florian Schrey. Der blieb aus, denn mit seinem Treffer zum 8:4 verpasste Antonin Vesely den Ambitionen der Gäste einen gehörigen Dämpfer. „Tulln hat zu viele Fouls gemacht, das konnten wir ausnützen“, analysiert Schrey. Vesely und Patrick Kern mit seinem fünften Treffer in dieser Partie machten im Finish den Sack zu.

Nun trifft die SG im Endspiel auf Amstetten. „Alle drei Partien im Grunddurchgang haben wir nur mit einem Tor Differenz verloren“, rechnet sich Schrey Chancen gegen die Wölfe aus. Auch Zwettl-Sektionsleiter Karl Kuchelbacher ist optimistisch: „Wenn wir so spielen, wie daheim gegen Tulln, ist alles möglich. Es ist sicher nicht so, dass wir vor den Amstettner Angst haben müssten.“

Als besonderes Zuckerl für die Fangemeinde der Hurricanes bringt der Finaleinzug ein Heimspiel in Zwettl (Samstag, 20. Februar) mit sich. Kuchelbacher: „Das ist für uns optimal. Da hoffen wir natürlich auf möglichst viele Zuschauer.“