Erstellt am 27. Januar 2016, 05:13

von Michael Salzer

Nur kurzer Aufwind – 1:3. Das ersatzgeschwächte Zweierteam der Union Waldviertel kämpfte letztlich erfolglos um den Final-Einzug.

Aus im Halbfinale. Aufspieler Christopher Hahn und sein URW-Team mussten sich gegen den klaren Favoriten aus der Südstadt nur knapp geschlagen geben.  |  NOEN, Foto: Salzer

WALDVIERTEL - SÜDSTADT 1:3.

Genauso wie das Bundesliga-Team kämpfte auch die zweite Garnitur der Union Raiffeisen Waldviertel mit personellen Problemen in der Abteilung Mittelblock – vor allem die Ausfälle von Samuel Weissinger und Dominik Fessl sollten sich im Endeffekt als spielentscheidend erweisen.

So musste URW-Coach Rudinei Boff ständig improvisieren. Gleich im ersten Durchgang kassierten die Hausherren gegen die aktuelle Nummer zwei der NÖ-Landesliga ein 14:25-Debakel. Doch dann fanden sie über den Kampf immer besser ins Spiel, unterlagen im zweiten Satz nur noch mit -5 Punkten.

Im dritten Abschnitt überrumpelten die Waldviertler die Südstädter mit einem Blitzstart, brachten am Schluss einen 25:20-Vorsprung über die Ziellinie. Doch der kräftige Aufwind flaute nach einigen unnötigen Eigenfehlern im vierten Abschnitt ab. Die Gäste waren wieder in allen Bereichen stärker, vor allem am Block, und feierten letztlich einen knappen 25:23-Erfolg.

„Natürlich haben sie ihre Überlegenheit am Netz voll ausgespielt“, bilanzierte URW-Routinier Peter Hiemetzberger. „Ich bin mir sicher, dass wir sie in voller Besetzung geschlagen hätten.“