Erstellt am 27. Januar 2016, 05:13

von Michael Salzer

Pflicht vor der Kür. Die Union Waldviertel absolvierte auch das Rückspiel gegen Bisamberg makellos, empfängt nun Tirol.

Die Tiroler kommen! Eine Woche nach dem Pflichtsieg beim Schlusslicht empfangen die Waldviertler Volleyballer (von links: Anton Menner, Michal Peciakowski, Rudinei Boff) den Spitzenreiter der Austrian Volley League in der Stadthalle Zwettl.  |  NOEN, Michael Salzer

BISAMBERG - WALDVIERTEL 0:3.

Wie schon im Hinspiel fuhren die Volleyballer der Union Raiffeisen Waldviertel beim Schlusslicht einen sicheren 3:0-Erfolg ein, holten in 69 Spielminuten 75:51 Punkte.
Nach der ausgeglichenen Anfangsphase gingen die Gastgeber sogar mit einer 8:7-Führung in die erste technische Auszeit. Doch dann machten die Auswärtigen ernst, bauten ihren Vorsprung gegen Satzende entscheidend aus, setzten sich mit 25:18 durch. Im zweiten Abschnitt war der Klassenunterschied zwischen den beiden Teams noch deutlicher erkennbar, vor allem am Netz: Die Waldviertler schafften acht von insgesamt 15 Blockpunkten, drückten die Angriffsquote der Bisamberger auf bescheidene 19 Prozent runter.

Im dritten Set wechselte Coach Zdenek Smejkal kräftig durch, die Gäste ließen um das gewisse Etwas nach, zugleich überraschten die Heimischen mit einer deutlichen Leistungssteigerung. Somit ging es abwechslungsreich und ausgeglichen in die Schlussphase, doch die Big Points machten wiederum die Waldviertler – 25:21.

m In den letzten Runden des AVL-Grunddurchgangs ist nun wohl ein spannendes Duell um Rang drei zwischen der Union Waldviertel und dem UVC Graz zu erwarten. Vor dem direkten Vergleich in Graz (20. Februar) gastieren die beiden österreichischen Spitzenteams in der Stadthalle Zwettl: Zunächst Hypo Tirol am kommenden Samstag (19 Uhr), dann Aich/Dob am 10. Februar. „Wir haben da überhaupt keinen Druck, können unseren Fans Volley-Shows auf höchstem Niveau bieten!“, versprach URW-Manager Werner Hahn.