Erstellt am 18. November 2015, 04:58

von Christopher Eckl

Poppinger ist neuer Obmann. Führungswechsel beim SC Zwickl: Nach vier Jahren Amtszeit übergibt Arnold Kainz die Position des "Ober-Zwicklers" an den Schwarzenauer Reinhard Poppinger.

Neo-SC Zwickl-Obmann Reinhard Poppinger (vorne, 2. v.l.) war auch beim Martinilauf in Sallingstadt vor Ort und drückte den Startern des Zwettler Laufklubs die Daumen.  |  NOEN, Foto: Christopher Eckl

Nach vier Jahren als Obmann des SC Zwickl Zwettl fiel für Arnold Kainz bei der jüngsten Jahreshauptversammlung die Zielflagge. „Ich habe beruflich viel zu tun. Außerdem wollte ich das Amt in jüngere Hände legen“, meinte der 52-jährige Kainz zum Abschied. So ganz weg ist er nicht, ihm obliegt die Organisation des Zwettler Crosslaufs, der am 19. Dezember im Kamptal über die Bühne gehen wird.

Nach 15 Jahren im  Club nun Obmann

Als „Chef-Zwickler“ wird da schon Reinhard Poppinger auftreten. Nachdem der Schwarzenauer einstimmig zum Obmann gewählt wurde, fühlte er sich naturgemäß geehrt. Nach 15 Jahren im Verein, vier davon als Vorstandsmitglied, kennt er den SC Zwickl in- und auswendig. Dennoch zögerte der 42-jährige, als ihn Kainz als seinen Nachfolger vorschlug: „Ich habe lange überlegt, ob ich das machen soll. Vor allem, weil ich nicht direkt aus Zwettl komme.“ Trotz der Bedenken geht Poppinger nun voller Elan an‘s Werk. Als erste „Amtshandlung“ möchte er die Gemeinschaft stärken und für das Frühjahr 2016 einen Vereinsausflug organisieren. Auch neue Laufdressen warten in Zukunft auf die Zwickl-Läufer.

Engagiert war Poppinger zuletzt auch in Sachen Nachwuchsarbeit. In den Zwettler Mittelschulen und im Gymnasium leitete er selbst Lauftrainingseinheiten für Schüler. „Das soll in Zukunft so bleiben“, meint der Neo-Obmann. Obwohl im Erwachsenen-Bereich gerade 2015 viele neue Mitglieder begrüßt wurden, krankte es beim SC Zwickl zuletzt immer im Hinblick auf die Jugend. Poppinger: „Um uns um die Läufer zwischen zehn und 16 Jahren richtig zu kümmern, fehlen uns nach wie vor die zeitlichen Ressourcen.“

Daher möchte er in Zukunft mit anderen Waldviertler Klubs kooperieren – und das Jugendtraining, das Franz Mürwald regelmäßig in Gmünd und Horn anbietet, auch nach Zwettl holen. Auf NÖN-Anfrage zeigt sich Mürwald gesprächsbereit: „Eine stärkere Zusammenarbeit im LC Waldviertel wäre fürs Teambuilding wünschenswert.“