Erstellt am 09. September 2015, 07:57

von Michael Salzer

Zwettler sind schon wieder in der Pflicht. Nach Ober-Grafendorf und St. Peter treffen die Waldviertler auf ein weiteres Fehlstart-Team: Langenrohr.

Viel zu weit weg! Die nachlässigen SCZ-Kicker (re. Vladimir Dobal) ließen die gewohnt kampfstarken Mostviertler wieder ins Spiel zurück kommen, schrammten letztlich nur knapp am ersten Remis der neuen Landesliga-Saison vorbei. St. Peter-Stürmer Dominik Kammerhofer (li.) holte den Elfer zum 1:2 heraus.  |  NOEN, Raimund Bauer

ZWETTL - LANGENROHR, Freitag, 19.30 Uhr. "Natürlich freue ich mich über den Sieg, bin aber auch angefressen", so lautete das zwiespältige Resümee von SCZ-Trainer Ljubo Petrovic nach dem knappen 2:1-Erfolg in St. Peter. Einer der Hauptgründe: Gregor Schmidt, bislang dreifacher Torschütze und Vorbereiter von etlichen Chancen bzw. Treffern, sah am Schluss noch Gelb-Rot und fehlt im folgenden Heimspiel gegen Langenrohr. „Jetzt muss ich improvisieren.“

Denn drei weitere Zwettler sind zurzeit angeschlagen bzw. rekonvaleszent: Tolga Yigit agiert nach seiner Verletzungspause noch nicht in Hochform. Genauso wie Jiri Havelka – der tschechische Links-Flügel trainiert, nach seiner langwierigen Zerrung, wieder mit, ist aber vom vollen Leistungsvermögen noch weit entfernt. Zudem scheint Innenverteidiger Markus Petrovic derzeit nicht im SCZ-Kader auf, weil er mit Rückenschmerzen kämpft.

Kapitaler Fehlstart des SV Langenrohr

Noch größere Probleme haben allerdings die Langenrohrer: Gleich fünf Leistungsträger (Koberger, Wieser, Feurer, Zottl, Dospel) sind oder waren zuletzt verletzt, in fünf Partien wurde erst ein magerer Punkt erobert. Saisonübergreifend ist der SVL seit neun Spielen sieglos. Nun erwartet Coach Baumühlner am Edelhof ein stärkeres Kaliber als Traiskirchen: „Die Zwettler sind kampfkräftiger!“