Erstellt am 02. März 2016, 05:59

von Christopher Eckl und Michael Salzer

Stark improvisiert. Personelle Probleme auf Zuspieler-Position hielten die Zwettlerinnen nicht davon ab, Schwechat zu fordern.

 |  NOEN, Michael Salzer

ZWETTL - SCHWECHAT/SOKOL III 0:3. Ausgerechnet gegen den souveränen Tabellenführer fehlte den Gastgeberinnen eine echte Regisseurin. Die etatmäßige Aufspielerin Verena Gundacker weilte im Ausland, Karin Mitterecker fiel nach ihrer Weisheitszahn-OP aus. Daher war für Coach Tobias Rudig Improvisation angesagt – Valerie Mayr agierte als Zuspielerin und bekam ein Sonderlob vom Übungsleiter: „Sie hat den Job sehr gut gemacht!“ Im Eröffnungsabschnitt offenbarten sich klarerweise leichte Abstimmungsschwierigkeiten bei den Heimischen. Die Schwechaterinnen nutzten dies aus und gingen rasch mit einem 25:15 in die Satzpause.

Danach war das SPU-Team voll im Spiel, wehrte sich wacker gegen die erwartbare Niederlage. Schon im zweiten Durchgang wurde es richtig eng, die Gäste verbuchten aber ein 25:23 für sich. Auch im dritten Set zeigten die Schwechaterinnen in der Big Point-Phase, warum sie Tabellenführer sind. Gerade in der wichtigen Phase am Satzende agierten sie um das gewisse Etwas cooler und feierten ein hauchdünnes 27:25.

„Die knappen Satzergebnisse sind schon als Erfolg zu werten“, freute sich Rudig – vor allem in Anbetracht des personellen Engpasses auf der Schüsselposition. „Insgesamt war es ein gutes Spiel mit coolen Ballwechseln. Unterm Strich hätten wir uns jedenfalls einen Satzerfolg verdient.“