Erstellt am 16. Dezember 2015, 05:38

von Christopher Eckl

Auf dem Weg nach oben. Grafenschlags Einserteam blickt auf einen fast perfekten Herbst zurück und und will die tolle Entwicklung im Frühjahr mit dem Aufstieg in die Oberliga krönen.

In Grafenschlag tut sich was. Während David Weichselbaum (li.), Gernot Preisegger (3.v.l.) und Michael Fuchs (3.v.r.) mit dem Einserteam um den Aufstieg spielen, hält sich die zweite Garde um Alexander Schiller (2.v.l.), Günther Mayerhofer und Markus Hackl (re.) konstant im Mittelfeld der Unterliga Nord.  |  NOEN, Foto: USC Grafenschlag

Viel besser kann eine Zwischenbilanz nicht aussehen: Sieben Siege, zwei Unentschieden und null Niederlagen stehen nach dem Herbstdurchgang in der NÖTTV-Unterliga Nord für die erste Garde des USC Grafenschlag auf dem sportlichen „Kontoauszug“. „Bei den zwei Unentschieden war sogar mehr drinnen“, meint der sonst rundum zufriedene Mannschaftsführer Michael Fuchs. „Gegen Ottenschlag III waren wir noch nicht so in der Saison drinnen, gegen Ottenschlag II sind wir schon mit 4:1 vorne gewesen.“

Im Sommer soll der Aufstieg her

Die beiden angesprochenen Teams gehören gemeinsam mit Waidhofens Dreiermannschaft auch im Frühjahr zu den schärfsten Rivalen, wenn‘s für den Winterkönig um den richtigen Titel geht. Der Meisterpokal und der damit verbundene Aufstieg sind jedenfalls schon seit Saisonbeginn das ganz große Ziel des Tabellen-Dritten der beiden letzten Spielzeiten: „Das wollen wir diesmal schaffen. Im nächsten Jahr könnte es eine Zusammenlegung der Unterliga Nord mit der Unterliga Nord/Mitte geben – da ist es dann für uns fast nicht mehr möglich, aufzusteigen.“

Um das Vorhaben zu erreichen, wird Anfang Jänner ein viertägiges Trainingslager in Tschechien eingelegt. In der Heimat wird üblicherweise drei Mal pro Woche fleißig an der grünen Platte geübt. Fuchs: „Wenn wir das nicht machen würden, würden wir nicht da oben stehen.“

Neben schweißtreibenden Übungseinheiten des gesamten Teams ist vor allem ein Mann für den Höhenflug der Grafenschlager verantwortlich: Gernot Preisegger. Er kam 2012 aus Amstetten zum USC, bringt jede Menge Wettkampf-Erfahrung mit. Zudem gilt er im Training als Mentor der Ballartisten des Einserteams (neben Fuchs und Preisegger auch David Weichselbaum) und der zweiten Garde, die in der Unterliga auf Rang sieben in die Weihnachtspause ging. Was Fuchs besonders freut, ist, dass sich der frisch gebackene Tischtennis-Instruktor Preisegger, gemeinsam mit Markus Hackl, auch um den Nachwuchs kümmert und damit die sportliche Zukunft absichert. „Jeden Montag spielen fünf bis sechs Kinder im Alter zwischen zehn und elf Jahren bei uns Tischtennis – alle sind mit großer Freude dabei.“