Zwettl

Erstellt am 13. Juli 2016, 05:52

von Christopher Eckl

Griechische Spuren. Nach Urlaub am Meer war Alex Frühwirth beim Mostiman im Schwimmen top, vermisste aber am Rad gewohnten Druck.

Alexander Frühwirth schwitzte sich beim Mostiman auf den starken vierten Gesamtrang. In der Altersklasse M45 schnappt er sich sogar den Sieg.  |  NOEN, mostiman.at

Nach dem Kraftakt des Ironman Austria in Klagenfurt legte Alexander Frühwirth verdientermaßen einige Urlaubstage in Griechenland ein. Die Folgen des teilweisen Kürzertretens begleiteten den Kirchberger beim Mostiman-Triathlon in Wallsee/Donau (Bezirk Amstetten). Und zwar im positiven, wie im negativen Sinn. Auf der Habensseite war eindeutig das Schwimmen angesiedelt. Insgesamt erreichte „Iron Alex“ die drittschnellste Zeit. „Weil ich im Urlaub sehr viel geschwommen bin“, erklärt der spätere M45-Klassensieger.

Dafür fehlte Frühwirth auf dem Rad der gewohnte Anpressdruck auf den Pedalen. „Da habe ich zwei Minuten auf die vordere Gruppe verloren.“ Warum? „Dafür habe ich selber auch keine richtige Erklärung. Vielleicht, weil ich in der Woche in Griechenland am Rad nicht so viel gemacht habe. Ich habe mir dort zwar ein Mountainbike ausgeborgt, insgesamt war es aber weniger als sonst.“

Auf der 10-Kilometer-Laufschleife war der Top-Ausdauersportler dann wieder gewohnt stark, benötigte trotz brennender Hitze nur 37:26 Minuten. Die Ziellinie überquerte der Kirchberger bei 2:01:04 Stunden, landete damit auf dem undankbaren vierten Rang. Nur 1:11 Minuten fehlten auf den Drittplatzierten Johann Grundbichler. „Der vierte Platz ist natürlich schon recht schmerzhaft“, schnaufte Frühwirth im Ziel durch. „Aber irgendwer muss den vierten Platz auch nehmen.“ Blech für den Waldviertler also in der Gesamtwertung. Trost lieferte aber die Altersklassenwertung M45, die der URC Langenlois-Athlet ganz klar für sich entschied.