Erstellt am 08. September 2015, 09:33

von Christopher Eckl

"Wie im Theater". Andreas Haider-Maurer kämpfte sich trotz Schmerzen in die zweite Runde, verlor dort gegen die Nummer eins der Welt.

Andreas Haider-Maurer biss bei den US Open in New York die Zähne zusammen und zog in die zweite Runde ein.  |  NOEN, APA/epa/Justin Lane

Mehr als drei Stunden hat Andreas Haider-Maurer in Runde eins der US Open in New York gekämpft, um sich das Duell mit Novak Djokovic, dem aktuell besten Tennisspieler der Welt, zu verdienen. Trotz teils heftiger Knieschmerzen und eines 1:2-Satzrückstandes bezwang der Waldviertler den Kanadier Vasek Posposil (ATP-Nummer 45) in fünf Durchgänge.

Nach einem Tag Pause holte er sich im Arthus Ashe-Stadion, der größten Tennis-Arena der Welt, die „Pflichtwatschn“ gegen Branchenprimus Djokovic ab.

Schmerztabletten mussten herhalten

Trotz der erwartet klaren 4:6, 1:6, 2:6-Niederlage überwogen bei AHM nach dem Zweitrunden-Aus die positiven Eindrücke. Vor allem die Atmosphäre vor 23.000 Zusehern hat es dem Gerungser angetan. „Wäre schön, wenn man da bald wieder spielen könnte. Man fühlt sich wie im Theater.“ Wie zum Auftakt gegen Pospisil zwickte es den Niederösterreicher auch gegen den „Djoker“ im Knie. Vor und während der Partie musste Haider-Maurer sogar zu Schmerztabletten greifen. „Ich habe die ganze Zeit mit dem Knie gekämpft. Aber es ist egal. Gegen Djokovic ist so und so wenig zu holen.“

Die körperlichen Probleme, die sich vor allem auf Hardcourt immer wieder einschleichen, möchte AHM in den nächsten beiden Wochen in den Griff bekommen. Da wird aus privaten Gründen eine Turnier-Pause eingelegt. Denn am Final-Wochenende der US Open heiratet Haider-Maurer seine Langzeit-Freundin Iris Khanna.