Erstellt am 29. Juni 2016, 05:07

von Michael Salzer

Der nächste Meilenstein. Durch die Anstellung von Michal Peciakowski als Nachwuchstrainer wird die Kooperation zwischen Union Waldviertel und SMS Zwettl intensiviert.

Der Volleyball-Professor: Michal Peciakowski, Aufspieler und Kapitän der Union Waldviertel, wird im neuen Schuljahr als Volley-Coach der Sportmittelschule Zwettl angestellt.   |  noen, Franz Atteneder

Die umgebaute Stadthalle Zwettl wird am 1. Oktober offiziell eröffnet, auch am neuen Kader wird zurzeit intensiv gebastelt. Und im Nachwuchsbereich entwickelt sich die Union Raiffeisen Waldviertel ebenfalls Schritt für Schritt weiter: Michal Peciakowski kriegt für das nächste Schuljahr eine Teilzeit-Anstellung vom NÖ-Landesschulrat als Volleyball-Trainer in der Sportmittelschule Zwettl.

„Darauf arbeiten wir schon lange hin. Jetzt haben wir es – dank der großartigen Unterstützung von Landesschulrats-Präsident Johann Heuras und Bildungsmanager Alfred Grünstäudl – geschafft“, freut sich Union-Obfrau Silvia Atteneder. „Es ist ein Meilenstein zur Weiterentwicklung des Projekts Volleyball im Waldviertel.“

Auch für SMS-Direktor Gerald Nossal ist es eine echte Win-Win-Situation: „Als Schule mit Schwerpunkt Sport ist es für uns eine Riesenfreude, einen Bundesliga-Profi und ausgebildeten Trainer in unserem Lehrerteam willkommen heißen zu dürfen. Michal wird sich in sechs Unterrichtsstunden pro Woche um unsere Volleyball-Talente kümmern. Zusätzlich zur Kooperation mit dem LAZ Zwettl im Fußball können wir an unserer Schule jetzt auch Volleyball auf höchstem Niveau anbieten. Das ist einzigartig im Waldviertel. Von dieser Kooperation werden sowohl der Schulsport als auch die regionalen Volleyball-Vereine profitieren.“

In der abgelaufenen Hallen-Saison konnten schon die ersten Früchte der Kooperation URW-SMS geerntet werden: Die U13-Burschen landeten auf Rang drei in der NÖ-Schülerliga. So definiert Michal Peciakowski die nächsten Ziele: „Zuerst wollen wir den Status von Volleyball als zweitwichtigste Sportart hinter Fußball halten und längerfristig die Lücke immer kleiner machen.“